Bildung

Informationstag an der Fürther Heinrich-Böll-Schule

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red
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Fürth. Für die Eltern der Viertklässler rückt eine wichtige Weichenstellung näher: Welche weiterführende Schule soll das Kind besuchen? Die Schule und das damit verbundene pädagogische Konzept müssen zum Schüler passen. „Nur wenn die Kinder jeden Tag mit Freude in die Schule gehen, ist mit einem Lernerfolg zu rechnen“, davon sind die Verantwortlichen der Fürther Heinrich-Böll-Schule überzeugt.

Die einzige integrierte Gesamtschule im Kreis Bergstraße lädt für Samstag, 14. Januar, zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Die „Videoschaltungen“ aus der Hochzeit der Corona-Pandemie sind passé, der persönliche Kontakt ist wieder möglich. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr öffnet die Fürther Schule ihre Pforten und gewährt einen umfassenden Einblick in den Schulalltag.

Die integrierte Gesamtschule trennt die drei Schulformen – Gymnasium, Haupt- und Realschule – nicht strikt, sondern vereint sie. Nach einer Eingewöhnungsphase erfolgt eine Differenzierung je nach Leistungsstärke der Schüler in den Hauptfächern. Später werden die Naturwissenschaften im Kurssystem angeboten. Unterschieden wird dabei in A-, B- und C-Kurse.

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Das A steht für gymnasiales Niveau, das B für Realschul- und C für Hauptschulniveau. Schüler, die in Mathematik ihre Stärken besitzen, können ihre Fähigkeiten im B- oder A-Kurs verbessern, während mögliche Schwächen in Deutsch im C-Kurs durch eine gezielte Förderung in kleinen Gruppen behoben werden.

„Kinder, die eine verzögerte Entwicklung zeigen, habe an der Heinrich-Böll-Schule die Chance, im Laufe ihres Schullebens eine optimale Qualifikation zu erreichen. Der gewünschte Abschluss eines Schülers wird nicht schon mit der Schulwahl ab der fünften Klasse festgelegt. Keiner wird vorschnell in eine Schublade gestopft, aus der er nicht mehr herauskommt. Unseren Schülern geben wir Zeit zur Entwicklung, dabei achten wir darauf, die Schüler zu fördern und zu fordern“, erläuterte Schulleiter Alexander Hauptmann.

Neues Fach Digitale Welt

Außer dem Fachwissen und der damit verbundenen Forderung nach Leistung seien die Vermittlung von ethischen Werten sowie ein soziales Miteinander ein besonders wichtiges Anliegen der integrierten Gesamtschule. Skifreizeit, Berufsinformationstag, Schüleraustauschfahrten, Präventionsprojekte zu den Themen Medien und Gesunde Ernährung, aber auch der Erwerb eines französischen Sprachdiploms sind nur einige der vielfältigen Angebote der Schule.

Neu seit diesem Schuljahr wird das Fach Digitale Welt unterrichtet. Alle Fünftklässler kommen in den Genuss dieses Fachs, das an nur zwölf ausgewählten Schulen in Hessen unterrichtet wird. Die Heinrich-Böll-Schule ist eine dieser Schulen.

Für alle Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs wird von Montag bis Freitag ein kostenfreies pädagogisches Nachmittagsprogramm angeboten, das bis 16 Uhr dauert. In dieser Zeit besuchen die Schüler die Hausaufgabenbetreuung beziehungsweise verschiedene Kurse.

Am 14. Januar können sich die Eltern und Gäste über das pädagogische Konzept, Lernmethoden und Angebote der Heinrich-Böll-Schule in Ruhe informieren. Dabei werden sie von Lehrern, Eltern oder Schülern durch das Gebäude geführt und können Gespräche mit der Schulleitung und den Lehrern führen. In den Fachräumen dürfen die Kinder bei Vorführungen zuschauen und auch selbst ausprobieren. Für Verpflegung ist gesorgt. . red

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