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Fürther Gewerbeverein - 56 Gewinner der Aktion für die Jahre 2020 und 2021 wurden gezogen

Fürther Gewerbeverein: Doppelt so viele Preise wie sonst vergeben

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arn
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Fürth. 56 Gewinner aus einem Berg von rund 30 000 Losen ziehen: diese Aufgabe hatte Esther Spanheimer am Donnerstag übernommen. Die Auszubildende der Sparkasse Starkenburg fungierte als Glücksfee bei der Auslosung der Glückssternaktion des Fürther Gewerbevereins. Und bei dieser Auflage war einiges anders als in vergangenen Jahren – begonnen beim coronakonformen Umfeld bis hin zu der Anzahl an Preisen.

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Da die seit 1977 veranstaltete vorweihnachtliche Aktion im Jahr 2020 erstmals in ihrer Geschichte – aufgrund des Lockdowns – abgebrochen werden musste, wanderten die damals bereits ausgefüllten Lose mit in den Topf zu den aktuellen Glückssternen aus dem Jahr 2021. Und weil sich damit die Zahl der Teilnehmer erhöhte, lobte der Gewerbeverein auch die doppelte Anzahl an Preisen aus: 150 anstatt von 75 Einkaufsgutscheinen im Wert von jeweils 25 Euro gab es, außerdem 3750 Euro Gesamtausschüttung statt 1875. Und es gibt somit auch zwei Hauptgewinner – für 2020 und für 2021 –, denen der Vorsitzende des Fürther Gewerbevereins, Bernd Schmitt, die Gutscheine persönlich überreichen wird. Alle anderen Gewinner können diese ab dem heutigen 3. Januar im Rathaus der Gemeinde Fürth abholen – gegen die Vorlage ihres Ausweises.

Etwas Detektivarbeit nötig

Die Gewinner

Folgende Gewinner gab es bei der aktuellen Glückssternaktion des Fürther Gewerbevereins: Die Gewinne können ab heute im Fürther Rathaus abgeholt werden.

500 Euro (20 Gutscheine zu 25 Euro): Peter Keil, Krumbach; Willi Zeller, Rimbach.

250 Euro (zehn Gutscheine): Walter Blesing, Krumbach; Sieglinde Forelle, Reisen

125 Euro (fünf Gutscheine): Gert Walter, Rimbach; Jutta Giegrich, Weschnitz

75 Euro (drei Gutscheine): Katharina Hallstein, Fürth; Rainer Schäfer, Fürth; Horst Gall, Birkenau; Thekla Johe, Ober-Ostern; Robert Hipper, Lindenfels; Carolina Lennert, Hammelbach; S. Schneider, Fürth; Peter Bitsch, Lindenfels; Peter Flohr, Fürth; Günter Groh, Mittershausen

50 Euro (zwei Gutscheine): Inge Falter, Lindenfels; Hans Kafitz, Fürth; Iris Heckmann, Rimbach; Wolfgang Schmitt, Fürth; Lena Voltz, Fürth; Kerstin Arnold, Fürth; Gabriele Schäfer, Hannstätten; V. Jodes, Fürth; Gertrud Bitsch, Lindenfels; Hildegard Carl, Krumbach

25 Euro (ein Gutschein): Brigitte Schütz, Fürth; Sylvia Oestreich, Fürth; Monika Eisenhauer, Fürth; Corn. Mayer, Fürth; Doris Berg, Fürth; Monika Zeiß, Fürth; Ruth Eisenhauer, Krumbach; Rolf Schmitt, Fürth; H. und E.L. Lammer, Fürth; Uli Krell, Hammelbach; Hans Falter, Fürth; Ingrid Schmitt, Fürth; Elke Kafitz, Fürth; Sina Lannert, Fürth; Monika Gabriel, Fürth; Lara Gellert, Fürth; Tanja Schäfer, Krumbach; Simone Schneider, Rimbach; Helga Riebel, Wald-Erlenbach; Noah Eisenhauer, Fürth; Sabine Schild, Fürth; Konstantina Gugliara, Fürth; Brigitte Jäger, Mörlenbach; Philipp Hedeter, Fürth; Heinz Sattler, Wahlen; Birgit Dörsam, Fürth; Erika Bach, Fürth; Inge Krebs, Fürth; Nicole Eberle, Fürth; Kathrin Wolf, Lauten-Weschnitz

Eine knappe Stunde dauerte es, bis alle Gewinner feststanden. Dabei wurde Bernd Schmitt und seinem Stellvertreter Frank Borgenheimer zwischenzeitlich regelrechte Detektivarbeit abverlangt. Denn nicht auf jedem Los waren Name und Adresse deutlich lesbar eingetragen worden. Da half manchmal nicht einmal eine genaue Schriftanalyse.

Zum Glück standen mit dem Fürther Bürgermeister Volker Oehlenschläger und Tobias Schote von der Sparkasse zwei weitere Helfer zur Seite, die viele Menschen kennen und dadurch bei der Ermittlung der exakten Namen hilfreich sein konnten. Und schließlich gibt es auch noch das Internet, mit Adresssuche und der Möglichkeit der Rückwärtssuche bei Telefonnummern. So waren am Ende alle Ausfüller der Gewinnlose identifiziert.

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Bescheidene Jahresbilanz

Von undeutlichen Handschriften lässt sich der Fürther Gewerbeverein also nicht ausbremsen. Einer Pandemie muss er sich aber beugen. Und so fiel die Jahresbilanz von Schmitt bescheiden aus.

Zwei verkaufsoffene Sonntage konnten in Fürth im Jahr 2021 durchgeführt werden – zum Michaelismarkt und zum Martinsmarkt. Beide Male gab es auch zumindest einen kleinen Rummelplatz in der Ortsmitte.

Die beiden großen Aushängeschilder und Schaufenster, der Fürther Markt und die Fürther Nacht, mussten bereits zweimal ausfallen. Und auch für das neue Jahr ist Schmitt diesbezüglich nicht besonders optimistisch.

Der Fürther Markt könne am 3. April sicher nicht in der gewohnten Form stattfinden, zumindest einen verkaufsoffenen Sonntag solle es aber geben, wenn es die Coronalage erlaubt. „Wir fahren auf Sicht, mit offenem Visier“, so der Vorsitzende des Gewerbevereins, „sobald es möglich ist, werden wir wieder aktiv.“

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Das gilt auch für die Fürther Nacht, die ihren kalendarischen Stammplatz Anfang Juni hat. Auch bei diesem Großereignis sei es nicht möglich, kontrollierte Zugänge zu schaffen. „Wir können ja Fürth nicht einzäunen“, erklärte Schmitt.

Anders sieht es mit den Steinbachwiesen aus, in denen in diese, Sommer mit dem Open-Air-Kino der KjG (Katholische junge Gemeinde) und dem Musikfestival des FC Fürth zumindest zwei Veranstaltungen, dank passender Hygienekonzepte, durchgezogen werden konnten. Dafür ist Bürgermeister Oehlenschläger den Vereinen dankbar, wie er betonte.

Funktionierende Unternehmen

Mit Blick auf das Gewerbe merkte der Bürgermeister an, dass Fürth noch nie so hohe Einnahmen aus der Gewerbesteuer generiert habe wie aktuell. Für ihn ein Zeichen, wie gut die Unternehmen in Fürth arbeiten – auch im Zusammenspiel mit der Gemeinde, die den nötigen Rahmen schaffe und Flächen anbiete. „Davon ernten wir jetzt die Früchte“, so Oehlenschläger.

Ein weiterer Indikator dafür, dass es bei den Firmen trotz anderweitiger Befürchtungen gut laufe, sei auch die anhaltend niedrige Arbeitslosenquote. Zustimmung erntete der Fürther Bürgermeister von Tobias Schote für die Einschätzung, dass es auf dem Finanzsektor nicht zu der befürchteten Flut an Kreditausfällen im Zuge der Pandemie gekommen ist. Zumindest könne er dies für den Raum Südhessen/Nordbaden sagen.

„Es freut mich, dass wir als Gemeinde durch die Pandemie nicht finanziell geschädigt sind“, fasste Oehlenschläger zusammen und gab abschließend die Richtung vor: „Mit Geduld und Impfen Schritt für Schritt nach vorne.“ arn

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