Stadtradeln - Die Gemeinde beteiligt sich erstmals an dem internationalen Wettbewerb des Klima-Bündnisses Fürth sammelt Kilometer auf dem Fahrrad

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red
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Fürth. Seit 2008 treten Kommunalpolitiker und Bürger im Rahmen der bundesweiten Aktion Stadtradeln für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Die Gemeinde Fürth ist vom 25. Mai bis zum 14. Juni erstmals dabei. In diesem Zeitraum können alle, die in Fürth und seinen Ortsteilen leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, bei der Kampagne des Klima-Bündnisses mitmachen und Radkilometer sammeln..

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„Beim Wettbewerb geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so der Fürther Bürgermeister Volker Oehlenschläger, der selbst – wenn es sein Terminkalender zulässt – mit dem Rad zur Arbeit kommt und ein begeisterter Mountainbiker ist.

Im vergangenen Jahr machte Oehlenschläger sich anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Verschwisterung von Fürth mit Thizy les Bourgs mit einer Delegation per Rad auf den Weg nach Frankreich und legte hierbei in einer Woche knapp 700 Kilometer zurück.

Nach inzwischen sechs Mountainbike-Tagen in Fürth wird dem Radfahren in der Weschnitztalgemeinde schon länger eine größere Bedeutung beigemessen. „Nicht zuletzt, aufgrund der wunderschönen Radstrecken, die im gesamten Odenwald bis zur Bergstraße ein besonders attraktives Streckennetz bilden und Fürth zu einem echten Odenwaldorado machen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Gemeinde. „Radfahren macht Spaß, ist gut für die Gesundheit und natürlich für die Umwelt.“

Jeder kann ein Team gründen

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Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstünden im Verkehr, so die Gemeinde Fürth. Ein Viertel der Kohlendioxid-Emissionen des gesamten Verkehrs verursache der Innerortsverkehr. Wenn rund ein Drittel der Kurzstrecken bis zu sechs Kilometern in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich demnach etwa siebeneinhalb Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden.

Jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen beziehungsweise einem beitreten, um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Als Vorbilder sucht die Gemeinde Fürth Stadtradeln-Stars, die in den drei Wochen der Aktion komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler in einem Stadtradeln-Blog.

Coronavirus ist kein Problem

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Die Aktion ist trotz der Corona-Epidemie möglich, denn auch, wenn zur Teilnahme Teams gegründet werden müssen, beziehungsweise man sich einem Team anschließen muss, so kann das Radfahren an sich doch alleine stattfinden. Bürgermeister Volker Oehlenschläger hofft auf eine rege Teilnahme aller Bürger, „um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen“.

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Seine Bitte: Die Teilnehmer sollen ihre gefahrenen Kilometer differenzieren nach in der Freizeit gefahrene Kilometer und in Kilometer, die man mit dem Rad anstatt mit dem Auto zurückgelegt hat. Damit könne die Gemeinde eine Auswertung erstellen, wie viele klimaschädliche Kilometer eingespart wurden. red

Info: stadtradeln.de facebook.com/stadtradeln twitter.com/stadtradeln instagram.com/stadtradeln; Anmeldungen sind möglich unter www.stadtradeln.de/fuerth-hessen.