Brandschutz - Finanzausschuss gibt grünes Licht für Bauleitplanungen in Erlenbach und an der Heppenheimer Straße Ein gemeinsamer Standort für drei Fürther Feuerwehren

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arn
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Erlenbach/Fürth. Im Zuge der Bauleitplanungen der Gemeinde Fürth im Bereich Klebirr zwischen Linnenbach und Erlenbach sollen auch die Voraussetzungen für einen neuen Feuerwehrstandort geschaffen werden. Entsprechende Flächen sind im Zuge des Bebauungsplanverfahrens vorgesehen, das der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig auf seine nächste Stufe gehoben hat. Es folgt die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden. Im Zuge der vorangegangenen frühzeitigen Beteiligung sind keine Stellungnahmen eingegangen.

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Der Plan enthält zwei mögliche Flächen für einen gemeinsamen Standort der Feuerwehren von Erlenbach, Linnenbach und Seidenbach. Das entspricht einem Wunsch der Brandschützer. Welche Fläche zum Zug kommt, ist von den Gesprächen mit den Grundstückseignern und der abschließenden Standort-Analyse abhängig. „Grundsätzlich können die Feuerwehrleute mit beiden möglichen Plätzen leben“, berichtete Bürgermeister Volker Oehlenschläger in der Sitzung des Finanzausschusses.

Bei dem Areal, das – verbunden mit einer Änderung des Flächennutzungsplans – überplant werden soll, handelt es sich um „ein Konglomerat an Gebäuden“, wie es Ausschussvorsitzender Dirk Grassinger (CDU) ausdrückte. Außer einem Gewerbepark mit mehreren Firmen zählen dazu auch Wohnhäuser. Die Bebauung wurde vor Jahrzehnten als sogenannter Außenbereich genehmigt. „Wir wollen das jetzt auf saubere Füße stellen“, begründete Bürgermeister Oehlenschläger das laufende Verfahren.

Weiterer Wohnraum und Gewerbefläche inmitten der Kerngemeinde sollen mit dem Bebauungsplan Heppenheimer Straße 40 - 50 ermöglicht werden, dessen Aufstellung der Ausschuss einstimmig beschlossen hat. Im „beschleunigten Verfahren“ soll in diesem Areal eine „maßvolle Nachverdichtung“ auf den Weg gebracht werden, berichtete Ausschussvorsitzender Grassinger.

Barrierefreies Wohnen

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Auf dem Gelände, das von der Heppenheimer, der Fahrenbacher und der Carl-Benz-Straße eingegrenzt wird, gibt es einige Brachflächen, die zuletzt auch durch den Abriss älterer Bebauung entstanden sind. Unter anderem ist dort ein Projekt für barrierefreies Wohnen geplant.

Das Vorgehen entspricht der Prämisse der Gemeinde, die eine Innenverdichtung der Erschließung von neuen Flächen außerhalb der Bebauungsgebiete vorzieht. Der genannte Bereich soll im Zuge der Bauleitplanung als Urbanes Gebiet festgelegt werden. Das entspricht auch den Vorgaben des Flächennutzungsplans, in dem das Plangebiet als gemischte Baufläche ausgewiesen ist. arn