Corona-Pandemie - Die Reichelsheimer Gesamtschule setzt auf einen Wechsel aus Arbeitsaufträgen und Videokonferenzen Distanzunterricht an der GAZ läuft relativ reibungslos

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red
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Reichelsheim. Seit Ende der Weihnachtsferien läuft auch an der Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) in Reichelsheim der Unterricht unter den verschärften Corona-Bedingungen. Für die meisten Schüler bedeutet dies: Lernen mit Wochenplänen und Videokonferenzen im Distanzunterricht. Lediglich die Abschlussklassen der Haupt- und Realschule sowie die angehenden Abiturienten besuchen unter Einhaltung der Hygienevorschriften in Gruppen die Reichelsheimer Schule.

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Über den Schulelternbeirat, der eine Umfrage in der Elternschaft gestartet hatte, hat die Schulleitung Rückmeldungen erhalten, die einen Einblick in das geben, was den Eltern wichtig ist und wo diese Optimierungsbedarf sehen. Schulelternbeiratsvorsitzende Marion Trautmann betonte bei der Vorstellung der Ergebnisse, dass beispielsweise die Technik bei Videokonferenzen punktuell Schwierigkeiten bringe.

Auch strukturell gebe es an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungsbedarf. Zugleich verweist die Elternsprecherin aber auch auf zahlreiche positive Rückmeldungen aus der Elternschaft. „Die Eltern sehen die großen Bemühungen der Lehrkräfte und honorieren diese ausdrücklich“, sagte Trautmann.

Zurzeit läuft der Distanzunterricht an der GAZ über die Arbeit mit einem Wochenplan, der die Stundentafel abbildet. Sämtliche Informationen, Arbeitsaufträge und Lernangebote gelangen so wöchentlich über die Klassenleitungen im digitalen Klassenzimmer an die Schüler. Als Plattform wird das Schulportal des Landes Hessen genutzt.

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Im Distanzunterricht gibt es an der GAZ darüber hinaus wöchentlich Videokonferenzen nach einem vorgegebenen Plan. Diese ergänzen sich mit den Wochenplänen. Den Wechsel aus Videokonferenzen auf der einen und eigenständiger Arbeit über den Wochenplan auf der anderen Seite hält außer der Schulelternbeiratsvorsitzenden auch Schülersprecher Moritz Wellershoff in der aktuellen Situation für am wirksamsten. „Für uns Schülerinnen und Schüler ist das die ideale Lösung.“

Die Schülervertretung sammelt ebenfalls Rückmeldungen, um das digitale Lernen während der Pandemie zu optimieren. „Hierzu stehen wir regelmäßig mit der Schulleitung in Kontakt, um gemeinsam das Beste aus der Situation herauszuholen“, betonte Wellershoff.

„Insgesamt läuft es gut“

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Die Schulleitung selbst zieht ebenfalls ein positives Fazit des Distanzunterrichts. „Gleichzeitig verschiedene Unterrichtssituationen im Blick zu behalten, ist eine tägliche Herausforderung, die Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und natürlich auch deren Eltern ein hohes Maß an Flexibilität, Energie und Kreativität abverlangt. Mit unserem pädagogisch durchdachten Konzept sind wir in diesen Wochen gut gefahren“, betonte Schulleiterin Kirsten Gebhard-Albrecht. Sie knüpfte an Wellershoffs positives Resümee an: „Insgesamt läuft es aus unserer Sicht also in vielen Bereichen gut. Es scheint eine gute Basis der Zusammenarbeit hergestellt zu sein.“

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Gleichwohl sehe auch die Schulleitung, dass eine außergewöhnliche Situation Herausforderungen mit sich bringe, an deren Lösung jedoch täglich gearbeitet werde. „Unser Dank gilt deshalb in diesen Tagen der gesamten Schulgemeinde. Besonders danken wir allen für das hohe Engagement, mit dem die aktuellen Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden“, so Gebhard-Albrecht. red