Gemeinnützigkeit - Mit Hilfe von Spenden der Sparkassenstiftung Starkenburg und anderer Institutionen wird ein neues Fahrzeug für die freiwilligen Helfer angeschafft

Der neue Kühlwagen der Rimbacher Tafel ist ab Juli unterwegs

Von 
red
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Rimbach. Mit einer Spende von 10 000 Euro und einer Plakataktion hat die Sparkassenstiftung Starkenburg im November den Startschuss für ein neues Kühlauto für die Tafel Rimbach gesetzt. Mit so viel Rückenwind ging das Tafelteam hochmotiviert die Aufgabe an, weitere Spenden für ein neues Fahrzeug zu sammeln. Die Lidl-Pfandbonstiftung sowie die Hector-Stiftung in Weinheim fanden sich als weitere Sponsoren, die große Summen für das Projekt bereitstellten.

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Zahlreiche Bürger und einige Unternehmen aus dem Weschnitztal und dem Überwald beteiligten sich ebenfalls an der Spendenaktion für das neue Auto. Als die Sparkassenstiftung Starkenburg sich Anfang des Jahres mit der frohen Botschaft meldete, dass sie nochmals 5000 spenden würde, war der Topf schließlich voll.

Das Geld für ein neues Kühlauto war beisammen, und sofort kümmerte sich das Projektteam „Neues Tafelauto“ um die Bestellung des begehrten Fahrzeugs. Der Tafelrabatt beim Autohändler und die dortige professionelle Betreuung von Tafeln machten es möglich, den Transporter in kürzester Zeit auf die Bedürfnisse der Rimbacher Einrichtung hin konfigurieren und bestellen zu können.

Versorgung von 700 Menschen

Die Sparkassenstiftung hat mit ihrer großzügigen Unterstützung dazu beigetragen, den Traum von dem so dringend benötigten neuen Tafelauto schneller als gedacht in die Realität umzusetzen. Für Bruno Klemm und Harald Steinert, beide Mitglieder des Vorstandes der Sparkassenstiftung Starkenburg. War es ihr erster Besuch bei der Tafel Rimbach. Beide zeigten sich bei dem Termin sichtlich beeindruckt von der perfekten Organisation und dem geballten Ehrenamt, das hier zum Einsatz kommt.

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„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich durch unsere erste Spende weitere motivierte Spender auf den Weg gemacht haben“, zollte Harald Steinert diesem Erfolg Anerkennung. Gerade im sozialen und karitativen Bereich könne heutzutage nicht genug geholfen werden und dafür seien insbesondere Stiftungen da, fügte Vorstandskollege Bruno Klemm hinzu.

Schon im kommenden Juli wird das neue Tafelauto seinen Dienst antreten können, kündigte Tobias Lauer an, der Leiter des Diakonischen Werkes Bergstraße. Damit sei sichergestellt, dass die Tafel Rimbach weiterhin zuverlässig insgesamt über 700 Menschen mit qualitativ einwandfreien Lebensmitteln helfen kann, ergänzte Ute Weber-Schäfer, die Tafel-Koordinatorin beim Diakonischen Werk Bergstraße.

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Ansporn für das Engagement

Reiner Knapp, ehrenamtlicher Fahrer und zuständig für das Tafelauto, betonte, wie sehr sich alle Fahrer freuen, schon im Sommer mit einem neuen Transporter Waren bei den Lebensmittelspendern abzuholen und dabei sicher zu sein, dass alles gut gekühlt bleibt und es keine Pannen geben wird.

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Im Namen aller ehrenamtlichen Helfer bedankte Knapp sich bei allen Spendern und Sponsoren für die tolle Unterstützung. Dies sei für die Helfer ein großer Ansporn, um sich ehrenamtlich in der Tafelarbeit zu engagieren.

Neue Fahrer gesucht

Hans-Georg Raven und Reinhold Uth, die als ehrenamtliche Helfer für die Logistik und die Fahrerkoordination verantwortlich sind, würden sich sehr freuen, wenn weitere Fahrer das Team verstärken und dann auch das neue Auto benutzen können.

Interessierte können sich bei der Tafel-Koordinatorin Ute Weber-Schäfer melden und mit ihr eine Probefahrt beim Fahrerteam vereinbaren. red