Nibelungen-Kunstpalast - Bis zum 3. November ist abstrakte Malerei von Pauline Schöneck zu sehen Vielfalt an Farben drückt Hingabe, Kraft und Energie aus

Von 
Ferdinand Derigs
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Unter dem Titel „Farbgefühle“ präsentiert Pauline Schöneck ihre Werke im Nibelungen-Kunstpalast. © Funck

Elmshausen. „Karin Wissig und ich halten immer Ausschau nach neuen Talenten“, sagte Hausherr Lucky Lopshire bei der jüngsten Vernissage „Farbgefühle“ im Nibelungen-Kunst-Palast in Elmshausen. So ist es kein Wunder, dass die abstrakte Malerei von Pauline Schöneck aus Reichenbach dort in den nächsten Wochen zu sehen ist.

Leidenschaft für unterschiedliche Künste

Pauline Schöneck wurde im saarländischen Völklingen geboren. Sie lebt seit mittlerweile schon fast 30 Jahren in Reichenbach. Schon während der Schulzeit hat sie ihre Leidenschaft für unterschiedliche Künste und Fertigkeiten entdeckt. Zum Beispiel das Töpfern, Klöppel, Sticken und vieles mehr. Darüber hinaus spielt sie Akkordeon und Klavier.

Eine besondere Beziehung hat sie zur abstrakten Malerei entwickelt. Im Zusammenspiel der verschiedenen Farben, Materialien und Techniken der Acrylmalerei bringt sie ihre Gefühle und Gedanken zum Ausdruck. Im Sommer stellte sie ihre Bilder im Rathaus in Reichenbach erstmals vor. Durch die positive Resonanz hat sie seither noch mehr Freude am Malen und auch schon das eine oder andere neue Werk geschaffen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 3. November zu sehen. Am letzten Tag der Ausstellung findet dort ab 12 Uhr ein Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker statt. fred

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„Egal, welchem Hobby sie nachgeht, sie macht es immer mit einer besonderen Leidenschaft“, weiß dann auch Freundin Ursula Kuhn, die zur Einstimmung auf die Werke der Künstlerin die Laudatio hält: „Wer Pauline Schöneck einmal in Reichenbach besucht hat, erkennt in der Ausstrahlung des Hauses, die besondere Persönlichkeit seiner Bewohnerin“. Selbst bei den Geranien im Garten gewinne man den Eindruck, dass sie mit ihnen spreche, beschreibt sie ihre Freundin. „Vor einigen Jahren hat sie mit der abstrakten Malerei begonnen. Da sie eine richtige Selfmade-Frau ist, hat sie sich auch dieses Hobby mit all ihrer Leidenschaft selbst erarbeitet“, berichtete sie weiter. „Mit ihrem Werk ist sie aber letztlich erst zufrieden, wenn es voll und ganz ihren Vorstellungen entspricht. Dabei drückt sie in ihren Bildern ihre Gefühle, die Hingabe, Energie und Kraft durch die Vielfalt der gewählten Farben aus“, schloss sie ihre Lobrede.

Bilder ohne Namen

Schöneck dankte im Anschluss den zahlreichen Besuchern, die sich zur Ausstellungseröffnung eingefunden hatten. Auch vergaß sie nicht, sich bei Lucky Lopshire zu bedanken, der die 38 Bilder nach ihrer Wahrnehmung eigenhändig aufgehängt hat. Ihr weiterer Dank galt Galeristin Karin Wissig, die ihr diese Chance dieser Ausstellung eröffnet hat, sowie Inge Meier, die sie bei den Vorbereitungen der Vernissage unterstützt hat und letztlich auch ihrer Freundin Kuhn für die lobenden Worte. „Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Betrachten der Bilder und beim Ergründen meiner Farbgefühle“, machte sie die Besucher auf die Ausstellung neugierig.

Die Bilder tragen keine Namen. Denn letztlich soll der Betrachter selbst herausfinden, was ihm das Bild sagen will.

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Ein Bild enthält aber dann doch eine Botschaft an den Betrachter: „Heute ist der perfekte Tag, um alles zu geben und sich voll und ganz an das Leben zu verschenken. Leg los“. Pauline Schöneck hat schon vor längerer Zeit losgelegt.

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