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Verschönerungsverein - Bei der Jahreshauptversammlung standen Wahlen, Ehrungen und Berichte an / Trotz der Einschränkungen der Pandemie blieben die Mitglieder engagiert

Schannenbacher verschönerten auch in der Krise ihr Dorf

Von 
Christa Flasche
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Bei der Jahreshauptversammlung des Schannenbacher Verschönerungsvereins gab es mehrere Ehrungen für langjährige Mitglieder. © Flasche

Schannenbach. Beim Verschönerungsverein Schannenbach stand Ende April die Jahreshauptversammlung an, inklusive Neuwahl des Vorstands. Bei der Begrüßung freute sich die Vorsitzende Nathalie Benker über die rege Teilnahme.

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„Unsere Aktivitäten waren sehr eingeschränkt“, begann sie ihren Bericht, doch sei es gelungen auch in einem schwierigeren Jahr den Teil zur Dorfverschönerung beizutragen, ergänzte sie. So zum Beispiel das Einpflanzen der Blumen im Frühjahr und Sommer. Im Winter baute man die entsprechende Winterdeko auf. Das war der Weihnachtsbaum mit Lichterkette, der in Kooperation mit dem Ortsbeirat aufgestellt wurde. Insgesamt wurden drei Vorstandssitzungen abgehalten und dabei die Arbeitseinsätze besprochen.

Benker und die anderen Mitglieder des Vereins bedauerten, dass man auch 2021 nicht wie gewohnt feiern konnte. Das galt unter anderem für die sonst üblichen Gelegenheiten wie die Boule-Eröffnung und das Glühweinfest. Trotz allem konnte im Verein zwei Mitgliedern zu ihrem runden Geburtstag gratuliert werden. Sobald es unter Pandemiebedingungen möglich war, habe man sich so oft es ging wieder zum Boulespiel getroffen und das Beisammensein entsprechend genossen. Da die Rahmenbedingungen jetzt deutlich lockerer sind als noch im vergangenen Jahr, erhofft man sich für 2022 deutlich mehr Termine an den Freitagen und Sonntagen.

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Im Herbst gab Dozentin Heike Schlegel einen Vortrag zum Thema Herzinfarkt, Schlaganfall und Notruf. Das wurde sehr gut angenommen. Anfang Dezember bot der Verein wieder einen Fotokalender mit Motiven aus Schannenbach und Umgebung an. Bilder und Gestaltung hatte Wolf Nevermann dazu übernommen.

Zu den Einsätzen des Vereins gehörte ebenfalls der Geo-Punkt, an dem fleißig weitergearbeitet wurde. Benker bedankte sich bei allen, die den Verein unterstützt haben und den vielen Helfern vor Ort. Dies galt auch für die Feuerwehr und den Ortsbeirat, mit denen man schon seit langem eine gute Kooperation pflege, so die Vorsitzende.

Nathalie Benker wiedergewählt

Im Anschluss an den Bericht folgte der Bericht der Rechnerin. Wie bei vielen Vereinen, die keine Veranstaltungen organisieren konnten, stand am Ende des Jahres ein Minus unter dem Strich. Die Kassenprüfer bestätigten der Rechnerin eine einwandfreie Kassenführung und damit stand der Entlastung des Vorstands und der Neuwahl nichts im Wege. Die Wahlleitung übernahm Andreas Benker. Für die kommenden zwei Jahre leiten Nathalie Benker als Vorsitzende und Christiane Kosch als ihre Stellvertreterin den Verein, zusammen mit Rechnerin Regina Daum und Schriftführer Wolf Nevermann.

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Als Beisitzer wurden Dietlinde Netwall, Ursula Hauner, Karin Daum, Birgit Hausmann, Ferdinand Kosch, Inge Jeckel und Angelika Lannert gewählt. Kassenprüfer sind Peter Gölz, Bernd Bauer und Heinz Bitsch.

Über ihre Ehrung freuten sich Karin Daum (20 Jahre), Birgit, Ulrike, Martina und Philip Hausmann (10 Jahre) sowie Wolf, Silke und Lina Nevermann (ebenfalls 10 Jahre). Sie erhielten je eine Urkunde und ein Präsent.

Der Geopunkt in Schannenbach ist inzwischen zu einem Hingucker geworden.Nun freuen sich die Versammelten über die Zusage einer dritten Infotafel, deren Finanzierung genehmigt wurde. Desweiteren gibt es eine Förderung durch die IGO (Interessengemeinschaft Odenwald) für zwei Vitrinen und einen Schaukasten, in denen künftig unter anderem auch alte Werkzeuge zu sehen sind, wie man sie in der Steinindustrie nutzte.

Rund 80 Prozent der Kosten dafür werden über die Zuwendung abgedeckt und auch die Gemeinde Lautertal beteiligt sich. Somit bleibt nur eine kleine Summe, die der Verein selbst trägt. Um die Förderung zu erhalten, musste einiges getan und entsprechend eingereicht werden.

Aus insgesamt 26 Projekten schaffte es Schannenbach mit seinem Projekt in die Endrunde zu kommen. Darauf darf man in Schannenbach durchaus stolz sein. Zum Schluss wies Andreas Benker auf den 10. September hin, an dem es in Verbindung mit dem Lautertal-Jubiläum auch eine entsprechende Veranstaltung mit Vorträgen in Schannenbach geben werde. Das Programm für diesen Tag und die Zeit zwischen 11 und 16 Uhr wird aktuell ausgearbeitet.

Freie Autorin

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