Vogelschutzgruppe Reichenbach: Jugendgruppe hatte im vorigen Jahr wieder viele Termine Nistkästen gereinigt und Futterstationen gebaut

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Reichenbach. Bei der Hauptversammlung der Vogelschutzgruppe Reichenbach (wir berichteten bereits) berichtete der stellvertretende Vorsitzende Michael Schneider über die Arbeit der Jugendgruppe. Diese hatte sich zu zahlreichen Veranstaltungen getroffen.

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Dabei wurde Wert auf Abwechslung gelegt: die Nistkästenreinigung am Hohenstein, das Bauen einer Futterstation aus Sperrholz, ein Treffen mit der Jugendgruppe aus Einhausen am Vogellehrpfad, ein Besuch der Grube Messel, ein Zeltlager, sowie der Jahresausflug zum Hessenpark nach Neu-Anspach und zu einer Krokodilfarm in der Wetterau waren nur einige der Aktivitäten.

Die Anzahl der Kinder hat sich seit der Gründung der Jugendgruppe vor zehn Jahren von 25 auf 74 kontinuierlich erhöht. Für das erste Halbjahr 2009 wurde wieder ein abwechslungsreicher Terminkalender mit insgesamt zwölf Terminen erstellt. Höhepunkt wird eine Tagesfahrt zum Zoo Wilhelma nach Stuttgart sein.

Schneider bedankte sich bei allen Eltern und sonstigen Helfern der Jugendgruppe sowie beim Rassegeflügelzuchtverein für das Bereitstellen eines Raumes in dessen Vereinsheim als Gruppenraum.

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Allerdings gibt es von der Jugendgruppe auch eine schlechte Nachricht, suchen doch Ute Meyer und Schneider bereits seit Januar neue Betreuer. Sie sollen zwar von den beiden unterstützt werden, doch bisher gab es keine Interessenten.

Über den Biotop- und Artenschutz an berichtete Walter Gehbauer, der Vorsitzende der Vogelschutzgruppe, dass in 14 Gebieten, die jeweils von verschiedenen Mitgliedern betreut werden 409 Nistkästen aufgehängt sind. Die größte Anzahl, nämlich 42 Kästen sind im Gebiet Schachert, angebracht, gefolgt von Marienberg in Lautern mit 36. Leer waren 18 Prozent der Kästen.

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Den größten Teil der Belegungen nahmen wieder die Meisen in Anspruch. Ansonsten wurden noch Kleiber, Baumläufer, Trauerschnäpper, Feldsperling, aber auch Mäuse, Fledermaus, Wespe und Hornisse sowie ein Siebenschläfer festgestellt.

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Von der Schwalbenzählung berichtete Karlheinz Peter. Nach dem Hoch im Jahr 2007 war wieder ein Abwärtstrend zu verzeichnen, Bei den Mehlschwalben waren von 177 künstlichen Nestern 62 belegt, bei den natürlichen Nestern waren von noch 22 vorhandenen neun belegt.

Von 58 natürlichen Nestern der Rauchschwalben wurden 13 zum Brüten genutzt. Auch nisteten an etlichen Häuser Mauersegler. Gerade bei ihnen ist Peter auf die Mithilfe bei der Zählung durch die Bevölkerung angewiesen. Das bekräftigte er vor den Mitgliedern. zg