AdUnit Billboard

Naturschutzverbände fordern einen Naturwald am Felsenmeer

Von 
tm/Bild: Neu
Lesedauer: 
© Thomas Neu

Lautertal. Mehrere Naturschutzverbände haben der Gemeindevertretung eine Petition zum stärkeren Schutz des Felsbergwaldes übergeben. Nach Angaben von Yvonne Albe vom Naturschutzbund (Nabu) Seeheim-Jugenheim haben 16 587 Menschen die Petition unterzeichnet. Rund ein Drittel davon stamme aus dem näheren Umkreis des Felsenmeers.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Der Wald stehe seit 2008 unter Schutz, sei aber durch die Besucher im Felsenmeer belastet. Die Petition beinhaltet die Forderung, den Wald aus der konventionellen Forstwirtschaft auszunehmen und sich selbst zu überlassen.

Ausgenommen sein sollen die Waldgebiete um die Römersteine bei Beedenkirchen. Hier soll es auch weiterhin Baumpflanzungen und Schutzmaßnahmen geben. Ausgenommen ist auch das Felsenmeer selbst, das auch künftig von Bewuchs frei gehalten werden soll. Sonst soll aber auf Baumfällungen verzichtet werden.

Die Gemeinde müsse nicht auf Geld verzichten. Peter Wohlleben, Förster und Initiator einer Stiftung, will die Kommune für entgangene Gewinne entschädigen. Im Rahmen seines Urwaldprojekts werde Wohlleben mehr Geld überweisen, als mit dem Holzverkauf zu erzielen wäre, sagte Gunnar Glänzel vom Nabu Seeheim-Jugenheim.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Bei der Übergabe der Petition waren auch Ulrich Rieckher und Andrea Gulden vom Nabu Beedenkirchen sowie Karsten Gutgesell vom Nabu Elmshausen dabei. Weitere Vertreter kamen unter anderem vom Nabu Bensheim-Zwingenberg und von den Kreisvorständen des Bundes für Umwelt und Naturschutz und des Nabu. tm/Bild: Neu

AdUnit Mobile_Footer_1