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Müllentsorgung in Reichenbach vor 50 Jahren: Ab in den Wald

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koe/Bild: Koepff
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© Walter Koepff

Reichenbach. Nachdem die Reichenbacher Gemeindearbeiter jahrelang den Müll der Bürger mit Muskelkraft auf die Ladefläche eines Lastwagens stemmen mussten, wurde Anfang der 70er Jahre ein mit Hydraulik ausgestatteter geschlossener Müllanhänger für einen Unimog angeschafft. So wurde das Beladen des Müllwagens wesentlich angenehmer. Für heutige Verhältnisse jedoch undenkbar ist, wie der Abfall vor 50 Jahren beseitigt wurde: Er wurde in einen ehemaligen Steinbruch im Felsbergwald gekippt.

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Das ergab einen interessanten Abenteuerspielplatz für die Jugend, da man dort alles Mögliche fand, das zum Basteln zu verwenden war. So wurden zum Beispiel aus alten Radios die Lautsprecher ausgebaut, um daheim die Stereoanlage aufzurüsten. Selbst Glühbirnen wurden aus Autowracks geborgen und wiederverwendet.

Inzwischen wurde der Müll mit Erde abgedeckt und ist in Vergessenheit geraten. Was dort alles im Untergrund schlummert, ist heute nicht mehr feststellbar. koe/Bild: Koepff

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