TSV Elmshausen - Die Corona-Krise stoppt das Investitionsprogramm des Sportvereins, aber einiges wurde bereits umgesetzt LED-Technik setzt den Sportplatz in Szene

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red
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Im Mühlberg-Stadion in Elmshausen gibt es eine neue Flutlichtanlage. Außerdem hat der TSV an seinem Sportplatz zwei Boule-Felder angelegt. © TSV

Elmshausen. Das Vereinsleben steht zurzeit aufgrund der Corona-Krise still beim TSV Elmshausen. Spiel- und Trainingsbetrieb ruhen bei den Fußballern, und auch bei der Wanderabteilung wurden die monatlichen Touren wegen des Kontaktverbotes bis auf Weiteres abgesagt.

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Ungeachtet dessen wurde auf dem Sportgelände allerdings kräftig in die Zukunft des Vereins investiert. Größtes Projekt war hierbei die Umrüstung des Flutlichts aus dem Jahr 1985 auf eine moderne LED-Anlage.

Die alte Anlage hatte sich als nicht mehr zeitgemäß erwiesen. Hohe Stromkosten, teure Ersatzteile und eine immer schlechter werdende Ausleuchtung des Platzes waren Gründe, die den Vorstand dazu veranlasst hatten, die Umrüstung in die Wege zu leiten.

Die Demontage der alten Leuchten und andere vorbereitenden Arbeiten übernahmen die Elmshäuser Sportler in Eigenregie. Für die Montage der neuen Leuchten war dann eine Fachfirma im Mühlberg-Stadion. Durch die Umrüstung werden die Energiekosten um über zwei Drittel gesenkt. Außerdem werden die Wartungsarbeiten reduziert und die Ausleuchtung des Platzes wurde deutlich verbessert.

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Wegen der hohen Einsparungen an Energie und der damit verbundenen Senkung der Treibhausgasemission wurde der Austausch der Technik von der Initiative Kommunaler Klimaschutz des Bundes, unterstützt. Das Land Hessen bezuschusste die Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms „Weiterführung der Vereinsarbeit“.

Fördermittel wurden außerdem durch den Landessportbund und den Kreis Bergstraße in Aussicht gestellt. Trotzdem wird ein nicht unerheblicher Teil der Kosten die Kasse des TSV Elmshausen belasten.

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Auf Initiative des Ältestenrats wurde auf dem Gelände zwischen Vereinsheim und Sportplatz ein Bouleplatz errichtet. Auf zwei Bahnen mit Abmessungen von jeweils dreieinhalb auf 17 Meter können in Zukunft Boule-Kugeln in geselliger Runde geworfen werden. Der Ältestenrat, übernahm die dafür nötigen Erdarbeiten in Eigenregie und wurde dabei von einer Firma für Garten- und Landschaftsbau unterstützt.

Dach soll erneuert werden

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Der TSV plant außerdem, das Dach auf seinem Vereinsheim zu erneuern. Da auch diese Arbeiten von freiwilligen Helfern übernommen werden sollen, sind den Verantwortlichen durch die Corona-Epidemie jedoch die Hände gebunden. Der Verein hofft, die Arbeiten noch in diesem Jahr erledigen zu können. Anschließend soll auf der kompletten Fläche über dem Vereinsheim, den Kabinen und der Lagerhalle eine Photovoltaikanlage errichtet werden.

Nach der Sanierung der Toiletten, der Renovierung der Küche und des Versorgungsraumes im Vereinsheim und den aktuellen Projekten hat der TSV mittlerweile kräftig in seine Infrastruktur investiert, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Bei allen Projekten hat der Verein aufgrund der finanziellen Situation der Gemeinde Lautertal auf eine finanzielle Unterstützung durch die Kommune verzichtet. red