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Gemeinde Lautertal - Regelungen für Anlieger an Bächen

Lautertaler sollen Wasser nur mit Eimern schöpfen

Von 
red
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Lautertal. Die Gemeinde Lautertal weist darauf hin, dass Anlieger von Bächen besondere Pflichten haben. Dazu gehöre, dass Gegenstände – insbesondere Schnittgut – nicht direkt am Wasser oder an der Böschung gelagert werden dürften. Bei Hochwasser bestehe sonst die Gefahr, dass Geröll, Bauschutt, Äste und Ähnliches Durchlässe und Einläufe verstopfen und zu Überschwemmungen führen.

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Das Fließgewässer werde in vielen Fällen dazu genutzt, Gießwasser für den Garten zu gewinnen. Die Entnahme von Wasser sei nur mit Handschöpfgeräten wie Gießkannen und Eimern gestattet. Wasser ohne Genehmigung mit Pumpen zu fördern, sei nicht erlaubt. Bei Niedrigwasser könne die Entnahme zudem eingeschränkt beziehungsweise verboten werden.

Die Gewässer dürften nicht aufgestaut werden, da dies die Wanderung von Fischen und Kleinlebewesen behindere. Der Bau von Treppen werde nur in Ausnahmefällen genehmigt, heißt es weiter.

Wurzeln standortgerechter heimischer Gehölze seien geeignet, um die Ufer abzusichern. Material wie Betonplatten, Bauschutt und Bretter dürfe dagegen nicht verwendet werden. Auch der Bau von Mauern sei grundsätzlich nicht gestattet.

Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und Unkrautvernichtern müsse ein Mindestabstand von fünf bis zehn Metern zum Wasser eingehalten werden, um Umweltschäden zu vermeiden. Verwendet werden dürften nur Produkte, die für die Anwendung im Haus und Kleingarten zugelassen sind.

„Wird gegen eine der Vorgaben verstoßen oder die erforderliche Genehmigung nicht eingeholt, drohen empfindliche Bußgelder“, heißt es von der Gemeindeverwaltung weiter. red

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