Elmshausen - Heidi und Helmut Winzenhöller renovierten mit Helfern des Verschönerungsvereins Reichenbach einen Rastplatz Eine neue Bank für die Lange Irr

Von 
Friedrich Krichbaum
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In der Langen Irr in Elmshausen wurde eine neue Ruhebank aufgestellt. Gestiftet wurde sie vom Ehepaar Winzenhöller (in der Bildmitte hinter dem Tisch). © Krichbaum

Elmshausen. Im Jahr 1998 erhielt das Ehepaar Heidi und Helmut Winzenhöller von dem Landwirt Peter Schäfer aus Elmshausen die Erlaubnis, auf seinem Grundstück auf der Langen Irr eine Ruhebank aufzustellen, da man von hier aus einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Odenwaldberge hatte.

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Jahrzehnte gingen ins Land, aber das Ehepaar Winzenhöller liebt diesen Ort nach wie vor und nahm immer wieder Reparaturen an der Bank vor, da das Holz im Lauf der Zeit morsch wurde. Irgendwann war eine Reparatur nicht mehr möglich, und Heidi Winzenhöller setzte sich mit Albrecht Kaffenberger, Rechner und „Bankmanager“ des Reichenbacher Verschönerungsvereins, in Verbindung, der eine neue Bank besorgen sollte.

So rückte in der Folge eine Gruppe von Helfern des Verschönerungsvereins mit einer neuen Bank aus, die jetzt Platz auf der Langen Irr einnehmen sollte. Wolfgang Meister hatte seinen Traktor für den Transport zur Verfügung gestellt.

Da die ausgediente Bank auf Betonfundamenten stand, wurde sie zunächst mit ihren Betonfüßen an eine Kette gelegt und mit Hilfe des Traktors aus dem Boden gezogen, zersägt und zum Abtransport aufgeladen.

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Danach konnte der Platz eingeebnet werden. Anschließend wurde die neue Bank ausgerichtet und „eingesessen“, bevor die Spenderfamilie eintraf. Wie üblich, hielt Albrecht Kaffenberger eine kurze Ansprache und erläuterte dabei, wie es zur Aufstellung der neuen Bank kam. Dann wurde auf das gelungene Projekt angestoßen.

Da das Grundstück immer noch der Familie Schäfer gehört und die Bank den Namen Schäfers Ruhe trägt, war auch Peter Schäfer junior, der Sohn des Landwirts Peter Schäfer, bei der Einweihung dabei. Bei angenehmer Unterhaltung verstrich die Zeit, bevor sich die Helfer des Verschönerungsvereins – Albrecht und Margarete Kaffenberger, Philipp Degenhardt, Hans Meier, Wolfgang und Johanna Meister sowie Friedrich Krichbaum – auf den Heimweg machten. Die Reste der alten Bank wurden beim Bauhof in Reichenbach zur Entsorgung deponiert, wie es zuvor vereinbart worden war. fk