Mittelpunktschule - 27 Erstklässler haben in Gadernheim ihre Einschulung gefeiert / Sie werden künftig in zwei Klassen unterrichtet Anekdoten und Musik brachen das Eis

Von 
Christa Flasche
Lesedauer: 
Bepackt mit bunten Schultüten sind 27 Erstklässler an der Mittelpunktschule in Gadernheim in einen neuen Lebensabschnitt gestartet. © Funck

Gadernheim. „Ihre Kinder bekommen sie dann in vier Jahren wieder zurück“, scherzte Schulleiter Alwin Zeiß bei der Einschulungsfeier der Mittelpunktschule Gadernheim (MPS). Er hatte aber noch eine andere Botschaft an alle Schüler und Eltern: „Wir freuen uns auf euch“.

AdUnit urban-intext1

Für die neuen Erstklässler und deren Eltern war das ein wichtiges Signal zum Start an der MPS. Zeiß freute sich über die sehr gute Resonanz, die voll besetzte Aula und die die damit vielen Begleiter der Erstklässler. Für die 27 Abc-Schützen der 1a und 1b ist es durchaus ein wichtiger Meilenstein und zudem ein neuer Lebensabschnitt. Selbstbewusst kamen sie daher, mit liebevoll gebastelten Schultüten im Arm. Mal im Outfit Fußball, mal als Tüte mit orangenem oder rosafarbenem Tüll und eine davon eher im Wikingerdesign. Egal ob im Bonbonrosa, mit oder ohne sportliches Emblem – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Eine Schatzsuche für vier Jahre

Als Neue an der MPS nahmen sie zusammen mit ihren begleitenden Familienangehörigen, Geschwistern und Großeltern in der Aula der Schule Platz. Für die Neuen wurde es spätestens ab hier sehr spannend und aufregend. Den Erstklässlern galt an ihrem ersten Tag die volle Aufmerksamkeit. Ihre Klassenlehrerinnen sind Barbara Sturm (1a) und Madeleine Roß (1b).

Um das Eis zu brechen, erzählte Alwin Zeiß kurz von seinem ersten Schultag. Er erinnerte sich noch genau daran, welche Tüte er an diesem Tag trug. Winnetou war sein Motiv, erzählte er. Leider regnete es damals und das war für die Tüten nicht gut, so Zeiß. Doch die Lehrerin habe es damals perfekt verstanden, die Kinder zu trösten, so der Schulleiter. „Schule ist eine ganz tolle Sache“, ermunterte er die Neuen an der Schule nicht nur zu Beginn der Veranstaltung. Die Schüler würden sich nun auf eine Schatzsuche begeben, sagte er und da gebe es in den nächsten Jahren viel zu entdecken.

AdUnit urban-intext2

Passend zum Thema hatten die Klassen 3a und 3b einige kurze, meist musikalische, Einlagen einstudiert, die sie der Schulgemeinde darboten. Dafür ernteten sie jeweils viel Beifall vom Publikum. Mit „Hallo Kinder, klein und groß“ begrüßten sie die Erstklässler und machten ihnen Mut.

Mit dem Stück „Türkischer Marsch“ von Mozart setzten sie einen ganz besonderen Akzent, indem sie mit Plastiktüten Geräusche machten, die zum Rhythmus der Musik passten. „Das haben sie ganz toll gemacht“, lautete dazu der Kommentar aus dem Publikum.

Luftballons starteten gen Himmel

AdUnit urban-intext3

Die nächste Gruppe trat geschlossen mit Baseballmütze und Sonnenbrille auf. Sie nahmen sich das Alphabet in Form von Tieren und Reimen vor. Das Abc sei nicht schwer, war ihre Botschaft.

AdUnit urban-intext4

Auch die Percussion-AG hatte ihren Auftritt auf der Bühne und erntete viel Beifall. „Komm, trau‘ dich“, war die nächste musikalische Botschaft an die Neuen der Mittelpunktschule.

Schulleiter Zeiß machte im Rahmen der Einschulungsfeier immer wieder deutlich, dass Schule auch sehr schön sein kann. Mit viel Elan und Herzblut zum Detail ist dies auch den „alten Hasen“ der 3a und 3b wie auch dem Kollegium sicher bestens gelungen.

Im Anschluss an die Feier machten sich die Abc-Schützen mit ihren Klassenlehrerinnen auf den Weg zu ihrem neuen Klassensaal. In der Zwischenzeit verriet Schulleiter Zeiß noch eine Überraschung für die Neuen. Vorbereitet war das Steigenlassen von Luftballons – pro neuem Kind an der MPS sollte ein Ballon mit Karte und Namen später gen Himmel starten.

Im Anschluss an die offizielle Feier waren die Eltern eingeladen, am Buffet herzhaft zuzugreifen. Gerne nutzten sie das Angebot und setzten sich für einen Plausch bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen sommerlichen Temperaturen an die gedeckten Tische. Das ansprechende Catering für die Gäste hatten die Eltern der 3a und 3b dazu organisiert.

Freie Autorenschaft