Eilmeldung : Lockdown wird mit Öffnungsmöglichkeiten verlängert - mehr private Kontakte zugelassen

 Kunstverein Zur Ausstellung jetzt ein Katalog

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zg
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Heppenheim. Mit einer Spende im Rahmen der „Aktion Herzenswünsche“ hat die Sparkassenstiftung Starkenburg den Kunstverein Heppenheim bei der Herausgabe eines Kataloges zur Ausstellung „Alphakevin“ von Henning Strassburger unterstützt. Uwe Emig, der Vorsitzende des Kunstvereins, überreichte jetzt Jürgen Schüdde, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Starkenburg, eines der ersten Exemplare des 66 Seiten starken und reichlich bebilderten Kataloges.

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„Wir danken den Sparkassenstiftung für die Unterstützung. Eine Katalogproduktion ist zwar teuer, aber gerade für die Dokumentation einer Ausstellung ist das eine tolle Sache“, sagte Emig. Der Katalog wurde im international tätigen Kerber-Verlag herausgegeben „und ist jetzt auch in New York zu kaufen“, fügte Emig an. Damit werde für Heppenheim ein bisschen Werbung betrieben: „Es ist schön, dass die Sparkassenstiftung die überregionale Bedeutung des Kunstvereins erkannt hat.“

Uwe Emig (rechts), Vorsitzender des Kunstvereins, überreicht Jürgen Schüdde, Chef der Sparkassenstiftung Starkenburg, eines der ersten Exemplare des Katalogs. © Kunstverein

Besonders stolz ist Emig auf das Künstlergespräch von Henning Strassburger und Andreas Breunig, der im vergangenen Jahr ebenfalls in Heppenheim ausgestellt hat. Beide haben an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Albert Oehlen studiert und stellen international aus. Bei Ausstellungen wie in Heppenheim – quasi auf dem Land – bestehe die Chance, mit Menschen in Kontakt zu treten, so Henning Strassburger: „Plötzlich ist da viel mehr möglich als in der Großstadt zum Beispiel, weil die Leute das Angebot ganz anders annehmen. Auch kritischer“, meint der in Berlin lebende Künstler.

Die Ausstellung „Alphakevin“ von Henning Strassburger war im Mai 2020 im Kunstverein die erste Ausstellung nach dem ersten Lockdown – und die erste Ausstellung unter den Corona-Schutzmaßnahmen. So mussten die Besucher einen Mund-Nasenschutz tragen, was in den Bildern des Heppenheimer Fotografen Johannes Kaiser festgehalten wurde.

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Nach dem ersten Lockdown sei ein Ausstellungsbesuch für die Kunstfreunde endlich einmal wieder etwas Positives gewesen, auf das sie sich in der Corona-Pandemie freuen konnten, so Emig. Er hofft, mit dem Ausstellungsprogramm bald wieder fortfahren zu können. Einiges musste inzwischen abgesagt werden. Künstler, die gerne nach Heppenheim kommen möchten, seien in der Warteschleife. „Derzeit ist es natürlich schwer, etwas zu planen“, so Emig. So stehe das Vorhaben mit der deutschen Künstlerin Josephine Meckseper, die in New York lebt, noch aus. Auch der Däne Adam Saks und der Österreicher Josef Zekoff wollen aus dem Ausland anreisen – wenn es denn wieder möglich ist. zg