Stadt-Report

Von 
fran
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Viel Geld für die Stadtkasse

Heppenheim. Schon bei vorangegangenen Ausschuss- oder Parlamentssitzungen hatte Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU) von einem deutlichen Plus bei den städtischen Einnahmen im Bereich der „öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelte“ berichtet. Bei den Erträgen aus Bußgeldern und Verwarnungen wurden bei einem Ansatz von 500 000 Euro für das gesamte Jahr bereits in den ersten fünf Monaten rund 370 000 Euro eingenommen. Bis Ende des Jahres 2020 kam laut Burelbach ein nahezu identischer Betrag noch einmal obendrauf. Die Gesamteinnahmen betragen demnach über 740 000 Euro. „100 000 Euro entfallen auf Parkverstöße, 53 000 Euro sind den mobilen Radarkontrollen zuzuordnen. Auf die stationären Blitzer im Stadtgebiet entfallen 588 000 Euro“, berichtete Burelbach bei der jüngsten Sitzung des Bau-, Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses. fran

Kein Bienenfutterautomat

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Heppenheim. Selten waren sich die Mitglieder des Bau-, Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses in der jüngeren Vergangenheit so einig, wie bei der Bewertung von Yannick Mildners (Tierschutzpartei) Beschlussvorschlag zur Anschaffung eines Bienenfutterautomaten im Stadtgebiet: Alle zehn Ausschuss-Mitglieder lehnten den Antrag bei ihrer jüngsten Sitzung ab. Die Gründe hierfür fasste Kerstin Fuhrmann (Freie Wähler) zusammen: „Ich sehe hierfür in Heppenheim keine Notwendigkeit. Es handelt sich dabei um eine schöne Idee, die aber in einer Kleinstadt wie unserer nicht wirklich erforderlich ist.“

In seinem Antrag fordert Mildner die Stadtverwaltung auf, für die Beschaffung eines Bienenfutterautomaten zu sorgen und dafür auch eine öffentliche Fläche zur Verfügung zu stellen. Es handele sich um einen umgebauten Kaugummiautomaten, so Mildner, der über eine Integrationswerkstatt mit Kapseln befüllt werde. Die Kapseln würden ihrerseits mit geeigneten Samenmischungen bestückt – unter Berücksichtigung regionaler Gesichtspunkte. Die enthaltenen Wild- und Kulturkräuter sollen den zunehmend in ihrer Existenz bedrohten Bienen über das ganze Jahr „ein reichhaltiges Nektar- und Pollenangebot“ bieten. „Diese Automaten sensibilisieren auf spielerische Art für das wichtige Thema Insektensterben und schaffen neue Nahrungsgrundlagen“, meint Mildner. „Wir müssen uns verstärkt um die Wildbienen kümmern“, sagt auch Franz Beiwinkel (GLH): „Ich plädiere aber für eine kontinuierliche Pflege, wie sie auch der Bauhof durchführt.“ fran