Corona - CDU-Fraktion sieht trotz Krise einige Fortschritte Heppenheim schlägt sich wacker

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Heppenheim. In Zeiten der Corona-Krise sind Zusammenkünfte wie Fraktionssitzungen nicht möglich. Das bedeutet aber nicht, dass die Stadtverordneten untätig sind, teilt der Fraktionsvorsitzende der Heppenheimer CDU, Hermann-Peter Arnold (l.), mit. Schon früh habe man auf Online-Konferenzen umgestellt, um die Ansteckungsgefahr zu unterbinden und dennoch den politischen Austausch zu ermöglichen.

Bauvorhaben laufen wie geplant

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Erfreulich ist es Arnold zufolge, dass die städtischen Bauvorhaben trotz Corona alle so laufen, wie es vorgesehen war. Die Erneuerung der Uhlandstraße gehe zügig voran, ebenso die Kanalsanierung in der Kalterer Straße. In der Hirschhorner Straße werde der Kindergarten-Neubau auf den Weg gebracht (siehe auch Bericht auf dieser Seite). Für den Stadtteil Kirschhausen wird Arnold zufolge sogar eine weitere Kindergartengruppe geplant, die zum neuen Schuljahr zur Verfügung stehen soll.

Die Sitzung der Stadtverordneten wurde wegen der Corona-Krise abgesetzt. Als Beschlussorgan fungiert in wichtigen Angelegenheiten nun der Haupt- und Finanzausschuss. Die Beschlussfassung erfolgt im Umlaufverfahren – das bedeutet, dass die Mitglieder schriftlich abstimmen. Dies war bislang nur einmal erforderlich, als es darum ging, die Erhebung der Gebühren für die Kindergärten und die Musikschule auszusetzen.

Finanzieller Spielraum für Eltern

Hermann-Peter Arnold zufolge ist man damit den Eltern zu Beginn der Krise entgegengekommen und hat die Gebühren für April nicht wie sonst üblich eingezogen. „Das brachte den Eltern, die vielleicht mit Kurzarbeit oder anderen Verdienstausfällen konfrontiert waren, etwas finanziellen Spielraum“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.

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Die nächste öffentliche Stadtverordnetenversammlung wird vermutlich erst vor den Sommerferien stattfinden können, vermutet Arnold. Dann würden jene Themen zur Debatte stehen, die nicht vordergründig zur Krisenbewältigung beitragen. „Dank zielgerichteten Handelns der Verwaltungsspitze unter Bürgermeister Rainer Burelbach erfolgt die Rückkehr in das normale Lebensumfeld schrittweise und behutsam“, so Arnold. zg/Archivbild: CDU