Freibad - Stadtverwaltung zieht positive Bilanz der Saison / Sanitäranlagen werden in Wintermonaten erneuert Guter Durchschnitt mit 82 000 Besuchern

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bib
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Ziemlich voll – mehr als 80 000 Besucher sind in der Saison in das Heppenheimer Freibad gekommen. © lotz

Heppenheim. Die letzten Bahnen an der frischen Luft sind für den diesjährigen Sommer geschwommen, und so langsam pendelt sich das Wetter auf herbstliche Temperaturen ein. Etwa drei Wochen nach Schließung des Freibads blickt die Stadt Heppenheim auf die vergangenen Monate zurück.

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Rund 82 000 Besucher waren nach Angaben der Stadt in der Zeit von Mai bis Mitte September im Heppenheimer Bad. „Das ist ein guter durchschnittlicher Wert“, erklärt Erste Stadträtin Christine Bender. Zum Vergleich: Im Rekordsommer 2018 waren es 104 000 Besuche, in der Saison 2017 kamen 77 000 Menschen. „Die Saison ist sehr ruhig abgelaufen, Beschwerden gab es kaum“, sagt Uta Nack-Domesle, Pressesprecherin der Kreisstadt.

Im Gegenteil, einige der Badegäste erinnern sich sehr freudig an die letzten Monate. Elvira und Ralf Edelmann erzählen begeistert von der Badesaison: „Dieses Jahr hat das Freibad von der Wassertemperatur her wieder richtig Spaß gemacht.“ Auch alles andere sei gut organisiert gewesen.

Nachdem der Eintrittspreis seit 2015 nicht verändert worden sei, gab es im Sommer eine Erhöhung der verschiedenen Eintrittspreise von rund 20 Prozent, sagt Bender. Im letzten Jahr habe beispielsweise der Tageseintritt für Erwachsene noch drei Euro gekostet, seit dieser Saison sind es vier Euro. Dies sei nötig gewesen, da auch Betriebs-, Energie- und Personalkosten gedeckt werden müssen.

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Kleinere Ausgaben hatten die Stadtwerke für die Kurse: Hilfsmittel wie Schwimmflossen, Tauchstäbe oder spezielle Seile, für das Widerstanstraining der Schwimmer, wurden gekauft. Das Bad hatte in diesem Jahr mehrere Kurse wie Aqua-Jogging, Schwimmkurse für Kinder, Kraulkurse und Zumba angeboten. Die Kursleiterin Bianca Radlinger-Diehm wird von Ehepaar Edelmann besonders positiv hervorgehoben. „Sie versteht es, die Kinder zu motivieren, zu begeistern, spricht ihnen Mut zu, übt aber in keinster Weise Druck aus“, sagt Edelmann, und seine Frau stimmt ihm zu.

Radlinger-Diehm ist seit Mai 2002 bei der Stadt beziehungsweise den Stadtwerken beschäftigt. Die Schwimmmeisterin leitet neben Kinderkursen seit Kurzem auch einen Aqua-Zumba-Kurs. Dieser erfreue sich großer Beliebtheit, sagt Pressesprecherin Nack-Domesle. Seit Mai 2018 arbeitet auch Rettungsschwimmerin Stefanie Wilkening bei den Stadtwerken. Sie unterstützt Radlinger-Diehm bei den Kursen.

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Dass die Angebote in Heppenheim sehr erfolgreich seien, zeige sich an den Ergebnissen der Schwimmkurse: „Sie hinterlassen stolze und glückliche Kinder mit dem Schwimmabzeichen Seepferdchen“, sagt Edelmann.

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Beim Ansturm im vergangenen Jahr hatte das Personal gemerkt, dass die Reinigung der Toiletten zweimal am Tag nicht ausreicht. Auch mehrere Beschwerden hatte es gegeben. Deshalb wurde in der diesjährigen Saison auf dreimal am Tag geputzt.

Bei den Sanitäranlagen sieht die Stadt außerdem akuten Handlungsbedarf. Über die Wintermonate sollen die Sanitäranlagen erneuert werden. Während des laufenden Betriebs in dieser Saison gab es hingegen keine neuen Investitionen. bib