Musik - Die Sugar Sisters mit der Heppenheimerin Miriam Umhauer waren bei den Weltmeisterschaften der Darstellenden Künste in Los Angeles erfolgreich Gold und Silber bei der WM in Amerika

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jn
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Die Sugar Sisters mit Miriam Umhauer, Alina Schaumburg und Isabel Flössel (v.l.) sind bei den „World Championships of Performing Arts“ aufgetreten. © The Sugar Sisters

Heppenheim. „Es ist offiziell: Ich werde im Sommer mit meinen Sugar Sisters bei den Weltmeisterschaften der Darstellenden Künste in Los Angeles auf der Bühne stehen! Wir freuen uns riesig“, hatte die Heppenheimerin Miriam Umhauer zu Jahresbeginn auf Facebook gepostet. Doch weder sie noch ihre beiden Mitstreiterinnen Isabel Flössel und Alina Schaumburg hatten damit gerechnet, von ihren ersten Auftritten auf internationalem Parkett mit Edelmetall zurückzukehren.

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Am 13. Oktober in Weinheim Am 13. Oktober (Sonntag) sind die Sugar Sisters in Weinheim zu sehen: Ihr nächster Auftritt findet ab 18 Uhr in der Mult-Bodega, Mie rendorffstraße 17, statt. Karten im Vorverkauf gibt es in der Buchhand
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Je zwei Gold- und zwei Silbermedaillen hatte ihnen die Jury zuerkannt: „Besser hätte es nicht laufen können. Ein absolutes Highlight“, sagt Umhauer. Seit fünf Jahren begeistert das Trio als swingende Girlgroup im Stil der Andrew Sisters sein Publikum. Nicht nur an der Bergstraße, auch in Bad Vilbel, Wiesbaden, Frankfurt und Gießen haben die drei Sängerinnen für Aufhorchen gesorgt.

Echte Herausforderung

Im Repertoire haben sie Interpretationen von Hits wie „Dream a little dream“, „In the mood“, „Bei mir biste scheen“ oder „Mr. Sandman“. Doch ein so bekannter Wettbewerb wie die „World Championships of Performing Arts“ im Heimatland ihrer Vorbilder war für die Sisters eine echte Herausforderung.

Nachdem sich die Sängerinnen, die auch als Musicaldarstellerinnen, Schauspielerinnen und Gesangspädagoginnen arbeiten, für das deutsche Team mit über 20 Mitwirkenden qualifiziert hatten, bereiteten sie sich sorgfältig vor und feilten an ihrer Performance – ohne zu wissen, was sie im Juli in Kalifornien erwarten würde.

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„Unser Ziel war es, unser Bestes zu geben und unsere eigenen Ansprüche zu erfüllen“, sagt Umhauer. „Wir sind sehr glücklich und unglaublich stolz auf unsere Weltmeister- und Vizeweltmeistertitel.“ Sicher hatten sie auch Lampenfieber – „aber wir sind vor unseren Konzerten alle sehr ruhig und konzentriert, deshalb harmonieren wir auch so gut“, so die Heppenheimerin.

Zumal sich die Atmosphäre im „Performing Arts Center“ bei Los Angeles mit Künstlern aus über 70 Ländern als angenehm kollegial erwies. „Wir haben viel positives Feedback bekommen und hatten vor allem bei den Workshops Gelegenheit, uns alles anzuschauen und uns mit Kollegen, Dozenten und Coaches auszutauschen.“ Als das „Team Germany“ gleich bei der ersten Runde, der Gruppenperformance, den zweiten Platz abräumte, war das ein guter Start, auch für die Sugar Sisters.

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Das Trio hatte in der Sparte Gesang in vier Kategorien gemeldet: A cappella, Pop, Open und Jazz. Alle Songs mussten in maximal einer Minute präsentiert werden. „Wir hatten Glück, denn gleich zu Beginn konnten wir eins unserer Paradestücke performen“, erzählt Miriam Umhauer und meint damit „Hold Tight“ von den Andrew Sisters. Dafür gab es später eine Silbermedaille.

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Die zweite bekamen die Sugar Sisters für ihre Swing-Version des Cindy-Lauper-Hits „Girls just wanna have fun“. Gold brachten „Don’t stop me now“ von Queen sowie „I want it that way“ von den Backstreet Boys. „Es war eine tolle, sehr spannende Zeit und eine wertvolle neue Erfahrung“, sagt Umhauer. Motiviert wurden die Sugar Sisters von Freunden, Fans und Familie. „Für diesen großen Support von zu Hause sind wir sehr, sehr dankbar“, so die Weltmeisterin. jn