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Hochwasser - Kontakt zu Flutopfern am Einsatzort

Feuerwehr sammelt Spenden für Kameraden in Stolberg

Von 
fran
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Heppenheim. Acht Kameraden der Wald-Erlenbacher Feuerwehr und ein Feuerwehrmann aus der Heppenheimer Kernstadt waren am vergangenen Wochenende im Einsatz im nordrhein-westfälischen Stolberg, um dort gemeinsam mit anderen Wehren, dem Technischen Hilfswerk und den Anwohnern den Folgen der Flut-Katastrophe Herr zu werden. Im Gespräch mit dieser Zeitung berichtete der Wald-Erlenbacher Josef Guthier von Unmengen von Wasser und Schlamm, von beschädigten Häusern, unterspülten Straßen und von Autowracks. Die Wassermassen hätten zudem überall die Versorgungsleitungen freigespült (wir haben bereits berichtet).

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Welchen Schaden die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz genau angerichtet hat, lässt sich derzeit nur erahnen. Doch schon jetzt ist die Solidarität mit den Betroffenen immens, Privatspenden in Millionenhöhe sind bereits auf den Spendenkonten eingegangen, auch Bund und Länder stellen großzügige finanzielle Unterstützung in Aussicht.

Ein Mann steht an einer eingestürzten Straße im Hochwassergebiet; die Heppenheimer Feuerwehr sammelt für die Flutopfer in NRW. © Becker/dpa

Auf die Schnelle ist den Betroffenen damit jedoch noch nicht geholfen, wie die Heppenheimer Einsatzkräfte aus eigener Erfahrung in Stolberg wissen. Und so hat sich die Oldtimergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Heppenheim-Mitte dazu entschlossen, eine eigene Sammelaktion zu starten. „Wir sammeln für das Gebiet um Stolberg, wo die Bergsträßer Feuerwehren selbst im Einsatz waren“, sagt Michael Eck, der die Aktion gemeinsam mit Horst Hennies koordiniert.

Nach Rücksprache mit den Feuerwehrkameraden in Stolberg werden demnach vor allem Campingzubehör, Campingkühlschränke, Küchenutensilien, Putzeimer, Putzlappen, Besen, Schrubber, Kehrbleche, Allzweckreiniger, Spülmittel, Hygieneartikel, Hunde- und Katzenfutter, Windeln und Babynahrung dringend benötigt.

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Explizit nicht gewünscht seien Kleiderspenden, so Hennies und Eck. Wer mit einer Sachspende helfen möchte, kann dies ab morgen, Freitag, 10 Uhr, in der Oldtimer-Halle an der Kalterer Straße tun. Bis 15 Uhr sind die Kameraden am Freitag dort vor Ort, weitere Termine sind am Samstag, 24. Juli, von 10 bis 15 Uhr, am Sonntag, 25. Juli, zwischen 10 und 13 Uhr sowie am Montag, 26. Juli, von 12 bis 17 Uhr. „Die gespendeten Sachen werden wir direkt mit Lastwagen nach Stolberg fahren“, sagt Eck abschließend. fran

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