Kurs-Angebote Essstörungen den Kampf ansagen

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Bergstrasse/Heidelberg. Essstörungen gehören unter Jugendlichen und jungen Frauen der westlichen Gesellschaft zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen. Um Kinder und Jugendliche über diese Gefahren aufzuklären und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie einen wohltuenden Bezug zu ihrem Körper und zum Essen erhalten können, bietet der Verein "Mädchenhaus HD" Präventionskurse an, die geschlechtssensibel ausgerichtet sind.

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Bis September 2009 werden diese Workshops von der Stiftung "Deutsches Hilfswerk" finanziell gefördert, so dass Schulen oder Jugendgruppen nur einen Anteil der Gesamtkosten selbst tragen müssen.

Fortbildungen für Fachkräfte

Für pädagogische Fachkräfte oder am Thema Interessierte gibt es außerdem eine Reihe interessanter Fortbildungen, geleitet von Mitarbeiterinnen des Vereins, in denen Methoden zur Prävention von Essstörungen vermittelt werden.

Als Einleitung in das Thema Essstörungen und um einen Methodenüberblick zu bekommen, eignet sich das Fortbildungsmodul "Wie schlank muss ich sein, um schön zu sein? ... Muss ich?" an diesem Freitag (13. März). Teilnehmer können selbst Methoden ausprobieren und eine Vielzahl von Materialien kennen lernen. Auch der Umgang mit Menschen, die bereits eine Essstörung entwickelt haben, wird thematisiert.

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Wer sich für die Durchführung eines medienkritischen Fotoprojektes interessiert, in dem die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung erforscht und Werbefotos auf diesem Hintergrund neu betrachtet werden, findet Anregungen hierfür in der Fortbildung "Was heißt hier schön?" am Samstag (14. März).

Tanz und Bewegung als Prävention

Da Essstörungen Erkrankungen sind, die auf der psychischen und körperlichen Ebene ihren Ausdruck finden, ist es für eine nachhaltige Prävention wichtig, ein positives körperliches Erleben zu fördern. Die Fortbildung "Auf gutem Fuße mit sich selbst - Tanz und Bewegung als Prävention von Essstörungen" am 4. April bietet zum einen die Möglichkeit, körperbezogene Präventionsmethoden selbst zu erfahren, zum anderen thematische Ansatzpunkte für deren Anwendung.

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Grundlegende Bausteine für die präventive Arbeit werden in der zweitägigen Fortbildung "Grenzen wahrnehmen, Grenzen setzen" am 24. und 25. April bearbeitet. Sowohl die Wahrnehmung der eigenen Grenzen wie auch Strategien der Abgrenzung und Wege der Umsetzung des Themas im Schul- bzw. Erziehungsalltag werden thematisiert. zg