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Martin-Buber-Haus - Virtueller Vortrag am 27. Juli

Der Vater und der Sohn von Martin Buber

Von 
red
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Heppenheim. Für Dienstag, 27. Juli, lädt das Martin-Buber-Haus um 19 Uhr zu einem weiteren virtuellen Vortrag in der Reihe „Besuch bei Bubers“ ein. Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsjahres „321-2021. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

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Vertreter des „Übergangs“

Im Mittelpunkt stehen diesmal Carl und Rafael Buber – der Vater und der Sohn Martin Bubers. Beide empfanden sich als „Übergangsgeneration“ in einer Familie von Geisteswissenschaftlern und Gelehrten. Ihre Begabungen lagen im praktisch-landwirtschaftlichen Bereich.

So führte Carl Buber auf seinem Gut neue Methoden des Getreideanbaus ein und schenkte dem Boden und seinem Düngerbedarf besondere Beachtung, was den landwirtschaftlichen Methoden seiner Zeit weit voraus war. Auch die Tiere seines Betriebes waren ihm nicht nur Transport- oder Nahrungsmittel: Er kannte jedes Pferd und Rind auf seinem Gut persönlich, und seine Neigungen vererbte er dem Enkel Rafael, der Agraringenieur wurde und seine Laufbahn als Volontärverwalter auf verschiedenen Gütern begann. Rafaels Ausbildung war ganz im Sinne der zionistischen Bewegung der Zeit und das Ziel die Auswanderung nach Palästina, die er 1934 mit seiner zweiten Frau unternahm.

Natur, Tier und Mensch

An diesem Abend wird nicht nur die Familiengeschichte, sondern auch die Frage im Fokus stehen, ob die Sicht auf den Themenkreis „Natur, Tier und Mensch“ von der jüdischen Erziehung und Erfahrungswelt der Bubers geprägt ist. In seinen philosophischen Schriften hat sich Martin Buber auch dazu immer wieder Gedanken gemacht: Wie nehmen Mensch und Tier ihre Umwelt wahr? Hat auch das Tier eine Seele?

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Tierwohl und Nachhaltigkeit im Umgang mit der Natur sind Themen, die heute brandaktuell sind. Sind sie bereits in urjüdischen Schriften wie der Tora und der hebräischen Bibel zu finden? Wie treten diese Begriffe für uns heute in Beziehung?

Nach den Impulsreferaten von Manja Altenburg, Dr. Esther Graf (beide: Agentur für jüdische Kultur, Mannheim) und Birgit Meurer (Martin-Buber-Haus) wird zu einem persönlichen Erfahrungsaustausch eingeladen. red

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