Caritas - Unterstützung auch während der Corona-Krise Beratung per Telefon und Internet

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zg
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Heppenheim. Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Einrichtungen des Caritasverbandes Darmstadt, so auch auf die Heppenheimer Einrichtungen am Bensheimer Weg und in der Kalterer Straße. „Die Caritas wird auch in Zeiten der Krise verlässlich für hilfsbedürftige Menschen da sein und alles Notwendige unternehmen, um die Infektionswelle zu verlangsamen“, teilt die Organisation mit.

Die Suchthilfe der Caritas in der Kalterer Straße hilft auch jetzt weiter. © Caritas
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Um die Zahl direkter Kontakte zu verringern, haben die Beratungsstellen überwiegend von der persönlichen auf Telefon- und Online-Beratung umgestellt. Menschen, die Hilfe brauchen, bittet der Caritasverband, sich mit dringenden Fragen und Anliegen telefonisch an die jeweilige Beratungsstelle zu wenden. Offene Sprechstunden ohne Termin werden derzeit nicht durchgeführt.

Hausbesuche gehen weiter

Der Verband bittet darum, bei Problemen der sozialen Sicherung, psychischen oder Suchtproblemen sowie Fragen zur Kinder-, Jugend- und Familienhilfe telefonisch Kontakt aufzunehmen. Klienten der ambulanten Pflegedienste und des Betreuten Wohnens werden weiterhin zu Hause besucht. Die Geschäftsstellen der ambulanten Pflegedienste sollen jedoch ebenfalls nicht persönlich aufgesucht, sondern telefonisch kontaktiert werden.

„Im Sinne der Corona-Prävention müssen wir derzeit auch einige regionale Gruppenangebote schließen“, bedauert Caritasdirektorin Stefanie Rhein. Mit Vorstandsvorsitzendem Ansgar Funcke berät sie jeden Morgen im Krisenstab die Gefahrenlage aufs Neue und trifft in Absprache mit den zuständigen Ämtern und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts tagesaktuell Entscheidungen.

Veranstaltungen abgesagt

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„Das Coronavirus hat auch unsere Arbeit, die insbesondere aus persönlicher Zuwendung besteht, auf den Kopf gestellt. Wir hoffen, dass wir durch die Umstellung auf telefonische Beratung weiterhin ein Anker für Menschen in Not sein können“, so Rhein. In den Einrichtungen wurden alle erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen ergriffen, Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt und neue Besuchsregelungen eingeführt. „Wir sind dankbar, dass die Menschen mit großem Verständnis reagieren“, so die Caritasdirektorin. zg