Ortsmitte - Seit Anfang 2018 war im Bereich der Mehrzweckhalle kein Durchkommen Sperre abgebaut: Weschnitzweg ist frei

Von 
Jörg Keller
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Einhausen. Plötzlich war der Durchgang wieder frei. Ohne große Ankündigung hatte die für die Gestaltung des Schulgeländes verantwortliche Baufirma in der vergangenen Woche den Weg am südlichen Weschnitzufer entlang der neuen Mehrzweckhalle und des hinteren Schulhofs geöffnet.

Der Weschnitzweg am hinteren Schulhof und an der neuen Mehrzweckhalle ist wieder frei. Die Umleitungsschilder sollen in dieser Woche entfernt werden. © Keller
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„Ich war genauso überrascht wie wohl die meisten Passanten“, sagte Bürgermeister Helmut Glanzner gestern auf Anfrage. Der Gemeindeverwaltung sei das im Vorfeld nicht mitgeteilt worden. Deshalb hingen an den vergangenen Tagen auch noch die von der Gemeinde angebrachten Umleitungsschilder, die Fußgänger und Fahrradfahrer über den Schulsteg auf die andere Weschnitzseite oder über das Saller-Gässchen zur Mathildenstraße führen. Die Schilder sollen im Laufe der Woche entfernt werden, sagt der Rathauschef. Die meisten Bürger werden sich in den vergangenen Monaten an den Umweg gewöhnt haben. Während der Anfang 2018 begonnenen Bauphase der Mehrzweckhalle und noch in den vergangenen Wochen während der Umgestaltung des hinteren Schulhofs war die direkte Verbindung dicht.

Derzeit ist der Boden nur mit Schotter befestigt. Eine endgültige Neugestaltung des südlichen Weschnitzwegs von der Ortsmitte Richtung K 65 soll folgen. Das macht jedoch nach Einschätzung von Helmut Glanzner erst dann Sinn, wenn der neue Schulsteg installiert ist. Die Planungsleistungen dafür mit einem Kostenvolumen von 97 000 Euro habe der Gemeindevorstand jetzt in Auftrag gegeben. Erarbeitet werden in einem ersten Schritt verschiedene Varianten. Die Gemeindevertreter werden sich dann für eine Ausführung – Alu, Holz oder Beton – und einen Standort entscheiden müssen. Diskutiert wird eine Verlegung des Stegs einige Meter weiter westlich, unter anderem um die Zugangssituation zum Schulhof zu entkrampfen. Bei optimalem Planungs- und Bauverlauf könnten Steg und Weg im kommenden Sommer fertig sein, schätzt der Bürgermeister.

Redaktion Redakteur, Ressorts Lorsch, Einhausen und Region