Nachbesserung bei Friedhöfen gefordert

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kel
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Im Laufe des Jahres wird sich die Gemeindevertretung noch einmal mit den Kosten und gegebenenfalls Gebühren rund um die Friedhöfe beschäftigen müssen. Nach Angaben von Bürgermeister Helmut Glanzner bemängelt die Aufsichtsbehörde im Rahmen der Haushaltsgenehmigung erneut die hohe Unterdeckung in dem entsprechenden Gebührenhaushalt.

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Zwar wurde das ursprünglich geplante Minus von 172 000 Euro bei den Friedhofsgebühren reduziert, nachdem bei den Unterhaltungskosten Teilbereiche der Grünanlagen herausgerechnet wurden. Das reicht den Verantwortlichen im Landratsamt jedoch nicht. Wie schon in den vergangenen Jahren wird eine Reduzierung des Defizits gefordert. Seit 2012 ist das jährliche Minus von knapp 60 000 Euro auf 172 000 Euro im Jahr 2019 angewachsen. Insgesamt hat die Gemeinde die Unterhaltung und den Betrieb der Friedhöfe über die Jahre hinweg mit 2,2 Millionen Euro bezuschusst.

Bürgermeister Helmut Glanzner geht davon aus, dass sich die veränderte Bestattungskultur in ein bis zwei Jahren positiv auf die Zahlen auswirken wird. Die Zahl der Urnenbeisetzungen in verschiedenster Form nimmt zu. Das dabei entstehende Defizit sei geringer als bei klassischen Erdbestattungen. Dennoch werden sich die Gemeindevertreter voraussichtlich bei ihrer nächsten Sitzung Gedanken machen müssen, wie sie noch in diesem Jahr Kosten reduzieren oder die Gebühren anpassen können. kel