Hobbykünstlermarkt - Großer Andrang im Bürgerhaus Hüte, Körbe und Schönes für den Advent

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Köstliches aus der Küche wurde beim Hobbykünstlermarkt ebenso präsentiert wie Kunst aus Textilien und Wolle, Holz oder Metall. Unser Bild zeigt einen Stand mit diversen würzigen Relishes.

© Parzinger

Einhausen. Erwartungsfrohe Gesichter der Aussteller und zufriedene Organisatoren waren bei der Eröffnung des 31. Hobbykünstlermarktes im Bürgerhaus am Samstag zu sehen. Das Organisationsteam um Inge Goisser, Maria Keil und Katja Hassenfratz, das schon seit vielen Jahren für einen guten Ablauf der Ausstellung und die Zufriedenheit der Künstler sorgt, hatte einmal mehr eine abwechslungsreiche Präsentation zusammengestellt. Auch in diesem Jahr hatten sich mehr Hobbykünstler angemeldet, als Platz im Bürgerhaus war. Vor dem Gebäude wurde daher ein Ausstellungszelt aufgebaut, um nicht zu vielen Künstlern absagen zu müssen.

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Das Organisationsteam begrüßte die Besucher und freute sich, dass sich das Bürgerhaus wieder geschmackvoll, liebenswert und mit vielen neuen Ideen präsentieren konnte. Es sei unglaublich, wie sich der Markt von Jahr zu Jahr entwickelt habe, so Goisser. In einem originellen, gut gespielten Sketch stellten Luisa Arnold und Annika Grüner - beide Mitglieder der Laienspielschar des Traditionsvereins - viele der Angebote vor. Sie vergaßen auch den "Riwwelkuche" nicht, der im Tagescafé bereitstand. Man gedachte aber auch der ehemaligen Organisatorin und Ausstellerin Doris Spielhoff aus Einhausen, die im Frühjahr verstarb, mit einer Gedenkminute.

In 30 Jahren stark gewachsen

Bevor zum Rundgang im Bürgerhaus gestartet wurde, ergriff Bürgermeister Helmut Glanzner das Wort. Er gratulierte dem Orga-Team und erinnerte an die erste Ausstellung vor 31 Jahren, die damals mit nur zwölf Ausstellern begonnen hatte und nun ein Magnet in Einhausen und Umgebung geworden sei. Glanzner eröffnete die Ausstellung unter Beifall der vielen Besucher.

Musikalisch umrahmte die Einhäuserin Mimi Grimm mit ihrem Kontrabass und Gesang die Eröffnung. Begleitet wurde sie von Steffen Zäuner an der Gitarre. Auch während der Ausstellung unterhielt Mimi Grimm die Gäste mit wunderschöner, dezent vorgetragener Musik. Beim Rundgang durch Zelt und Bürgerhaus zeigte sich eine große Vielfalt künstlerischer Freizeittätigkeiten auf hohem Niveau. Weihnachtsgestecke stimmten auf die Adventszeit ein. Holger Grüner zeigte die Technik zur Herstellung von Kupferbildern, auch ein Schmied hatte sein Feuer angefacht und stellte geschmiedete Gegenstände her.

Gestricktes, Genähtes, Gestecktes

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Für jeden Geschmack wurde etwas angeboten. So begrüßten buntleuchtende Glasengel die Besucher, handgefertigte Schals und Loops, Holzskulpturen und hölzerne Engel bei Gerhard Gärtner. Zuschauer sammelten sich auch bei Jakob Wüst, der gedrechselte kleine Kreisel und Pilze aus Holz angefertigt hatte.

Aquarelle mit Landschafts- und Tierbildern ließen die Besucher verharren, selbstgenähte Kinderkleidung fand Abnehmer. Besonders großer Andrang herrschte an einem Hutstand. Nach verschiedenen Anproben wechselten die gefilzten Kopfbedeckungen und auch diverse Handtaschen den Besitzer. Aber auch ein Glasbläser, der Kugeln und bunte Tiere herstellte, sowie ein Korbmache zogen an. Ein weiteres Angebot waren verschiedenes Relishs, die von vielen Frauen fachkundig getestet wurden, ehe sie in Handtaschen verstaut wurden.

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Die auffallend schönen Arbeiten aus den verschiedenen Kunstbereichen verteilten sich auf drei Ebenen im Bürgerhaus. Dazu gehörten Gestricktes und Genähtes, Wichtel und Nikoläuse aus bunten Stoffen, ebenso wie glitzernde Armbänder und Ringe wie auch ausgefallene Adventsgestecke. Wer alle Stationen durchlaufen hatte, konnte sich im Café dann bei Kuchen stärken. par