Gute Argumente für die Gespräche zur ICE-Neubautrasse

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kel
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Nach Einschätzung von MvV-Sprecher Jürgen Reiter hat die Bahn dem Umweltverband mit der Rodungsaktion an der Nibelungenbahn neue Argumente für die ausstehenden Gespräche zur ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim geliefert. „Anscheinend müssen wir noch mehr Fläche rechts und links der Gleise für die Bahnlinie freischlagen“, sagt er mit Blick auf den aktuellen Kahlschlag zwischen Lorsch und Riedrode. MvV-Sprecher Reimund Strauch erinnerte daran, wie viel Waldfläche in Südhessen ohnehin von der Neubaustrecke betroffen sein wird. „Das sind mindestens 120 Hektar“, sagte er gestern beim Ortstermin.

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Hinzu kommt noch der geplante vierspurige Ausbau der B 47 zwischen Lorsch und Riedrode. Auch dafür müsse Wald weichen. „Da sind dann richtig alte Bäume betroffen“, sagt Strauch. Und dabei ist der Ausbau der Bundesstraße nach Einschätzung von Jürgen Reiter nicht einmal notwendig. Werner Groß würde es begrüßen, wenn es insgesamt zumindest nur drei Spuren – wechselnde Überholspuren in beiden Fahrtrichtungen – werden würden. Durch die geringere Breite müsste weniger Wald weichen. kel