Wirtschaft - Gestern öffnete im Geschenkehaus Rau der neue Dienstleistungsbereich rund um Briefe, Päckchen und Pakete / Unterstützung durch langjährige Fachkräfte ist in den ersten Tagen hilfreich Erster Kunde stand schon um 9 Uhr in der neuen Postfiliale

Von 
Jörg Keller
Lesedauer: 
Monika Rau-Wiegand, die zusammen mit ihren Schwestern Ingeborg Kude und Christiane Rau das Geschenkehaus Rau betreibt, konnte gestern die ersten Kunden in der neuen Postfiliale begrüßen. © Neu

Einhausen. Der erste Kunde stand gestern bereits unmittelbar nach der Öffnung um 9 Uhr an der Ladentheke der neuen Postfiliale im Geschenkehaus Rau. Und schon am ersten Tag nach der Neueröffnung konnten die Mitarbeiter erleben, wie hoch die Besucherfrequenz aufgrund der neuen Dienstleistung sein kann. Beim Vor-Ort-Besuch unserer Zeitung gegen 10.30 Uhr gaben sich die Kunden buchstäblich die Klinke in die Hand.

AdUnit urban-intext1

Die nachgefragten Dienstleistungen in dieser kurzen Zeitspanne reichten vom Kauf einiger Briefmarken über Rücksendungen an einen großen Versandhändler bis hin zur Aufgabe eines äußerst unhandlichen und schweren Pakets, das mit einer Sackkarre in den Laden gefahren wurde.

Vielfältige Aufgaben

Die Aufgaben sind vielfältig. Und so ist es für die Mitarbeiter im Geschenkehaus durchaus hilfreich, dass ihnen in den ersten Tagen noch die erfahrenen Fachkräfte aus der am Montag geschlossenen Postfiliale am Juxplatz mit Rat und Tat zur Seite stehen – und sei es nur, um zu erläutern, wie man am sinnvollsten Belege zusammenheftet und ablegt.

Auf rund 200 Kunden pro Tag wird beim Ortstermin die Frequenz in der Einhäuser Postfiliale geschätzt. Auch, wenn das eine oder andere in der Anfangszeit etwas länger dauert, zumindest am ersten Morgen konnten letztlich alle gewünschten Post-Dienstleistungen erbracht werden.

Alte Filiale schon leergeräumt

AdUnit urban-intext2

Auf der anderen Seite des Juxplatzes war Albert Freudenberger zum gleichen Zeitpunkt dabei, die letzten gelben Transportkisten aus der nun geschlossenen Postfiliale seiner Frau Ulla Freudenberger zu tragen. Bereits um kurz vor 11 Uhr waren die Räumlichkeiten im Sparkassengebäude so gut wie besenrein. Das Schild mit Posthorn, DHL und Postbank-Logo über dem Schaufenster ist abmontiert. Nur der große Briefkasten rechts neben dem Geschäft erinnert noch an die Filiale. Der, so war gestern zu erfahren, soll auch an dem angestammten Standort stehen bleiben.

Redaktion Redakteur, Ressorts Lorsch, Einhausen und Region