Weschnitzdeiche - Interaktive Beteiligungsplattform wird noch nicht sehr rege genutzt / Fotos geteilt Erst sechs Nutzer haben sich registriert

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kel
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Einhausen. Der Internetauftritt „Weschnitz Dialog“ ist als interaktive Informations- und Beteiligungsplattform konzipiert. Entwickelt wurde sie im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojektes.

Die Internet-Plattform „Weschnitz-Dialog“ bietet Informationen über die Sanierung und ruft dazu auf, Beobachtungen zu teilen. © Keller
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Hier finden sich Informationen rund um die Weschnitz und das geplante Deichsanierungsvorhaben zwischen Einhausen und Biblis. In der Rubrik „Aktuelles“ soll es Informationen zum Verlauf des Projektes geben.

Hier ist etwa auch die Vorzugsvariante für die Deichsanierung als Abbildung eingestellt, die bei der Informationsveranstaltung bereits am 2. März in Einhausen diskutiert wurde. Außerdem sollen mit Hilfe der Plattform „Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesellschaft“ vermittelt werden.

Registrierte Nutzer können eigene Beobachtungen am Fluss eintragen und sich mit Anderen darüber austauschen. Gedacht haben die Entwickler an beispielsweise an Beobachtungen zu Tieren, Pflanzen oder Umweltbelastungen. Doch noch ist der Dialog ziemlich einseitig. Gerade mal sechs Nutzer haben sich bis jetzt registriert.

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Zwei davon haben jeweils eine Ansicht geteilt: ein Foto von der Aussichtsplattform bei der Weschnitzinsel und eines mit Blick auf den renaturierten Abschnitt des Flüsschens bei der Wattenheimer Brücke.

Ein Grund für die bislang eher magere Resonanz könnte sein, dass es nach der Vorstellung der Plattform am 2. März in Einhausen eher ruhig wurde um den „Weschnitz Dialog“. Verantwortlich dafür sind auch die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie.

Veranstaltungen ausgefallen

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So waren nach Angaben von Projektleiterin Katja Brinkmann vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) eigentlich in diesem Frühjahr mehrere Veranstaltungen zusammen mit der als Naturparkschule des Unesco Geoparks Bergstraße Odenwald zertifizierten Martin-Luther Schule (MLS) in Rimbach geplant. Doch daraus wird in diesem Schuljahr wohl nichts mehr.

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Die MLS beteiligt sich mit einem langjährig angelegten Gewässermonitoring der Weschnitz am Weschnitz Dialog. Seit einer Renaturierungsmaßnahme angrenzend an das Schulgelände verfügt die MLS über einen Zugang zum Gewässer der Weschnitz und des Waldbaches, der bei Rimbach einmündet.

An beiden Bächen sollen ab Mitte 2020 in Zusammenarbeit mit dem Gewässerverband Bergstraße regelmäßig Proben genommen werden, aus denen Parameter zur Gewässergüte bestimmt werden. Die Ergebnisse sollen dann auf der Website eingestellt werden. kel