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Spenden

Einhäuser Vereine kaufen groß ein für die Ukraine

Von 
kel
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Beladen mit aus dem Erlös der Frühlingsmarkt-Aktion von VzEdT und DRK finanzierten Hilfsgütern machte sich jetzt ein Transporter Richtung Ukraine auf den Weg. Unser Bild zeigt: (v.l.) Daniel Degen, Kai Frunzke, Uwe Seitz, Wiktorski Bartlomiej und Anna Bartlomiej beim Beladen. © Zelinger

Einhausen. Groß einkaufen waren Ende Mai die Helfer des Traditionsvereins (VzEdT) und des DRK aus Einhausen. In der Metro und in einem Drogeriemarkt besorgten sie in Großpackungen haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Mehl, Salz und Zucker sowie verschiedene Hygieneartikel. Das alles wurde noch am gleichen Tag auf dem Hof des Getränkemarktes von Uwe Seitz in Lorsch in einen Transporter verpackt, der sich – noch mit weiteren Spenden beladen – sonntags um 4 Uhr auf den Weg zu einem Verteilzentrum in der Ukraine in der Nähe der polnischen Grenze machte. Von dort aus wurden die Hilfsgüter an die durch den Krieg in Not geratenen Menschen weitergeleitet.

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Das Geld für die Hilfsaktion der beiden Einhäuser Vereine stammt aus dem Getränkeverkauf beim Frühlingsmarkt. Zwei Tage lang standen die Ehrenamtlichen an einem Stand hinter dem Tresen und versorgten die Besucher mit Bier, Wasser, Limo und Cola. Insgesamt sei so ein „mittlerer vierstelliger Betrag zusammengekommen“, sagt Daniel Degen vom Traditionsverein. Der Reinerlös soll komplett für Hilfeleistungen für die Ukraine verwendet werden, verspricht er. Einen Großteil habe man bereits jetzt für den Kauf der Lebensmittel und als Spritzuschuss für den Transport verwendet. Mit dem verbliebenen Restbetrag werde man weitere örtliche Hilfsaktionen unterstützen.

Daniel Degen konnte im Nachgang ein überaus positives Resümee zu Aktion der beiden Vereine ziehen. Die Idee dazu war erst relativ kurzfristig vor dem Frühlingsmarkt entstanden.

Aus dem Rathaus hatte man beim VzEdT erfahren, dass für einen der geplanten Frühlingsmarkt-Getränkestände noch ein Verein als Betreiber gesucht wird. Kurzerhand sagte man zu und holte den DRK-Ortsverein mit ins Boot. Dessen Vorsitzender Kai Frunzke freute sich über die Gelegenheit, mit dem Roten Kreuz in Einhausen Präsenz zu zeigen und sich gleichzeitig für den guten Zweck zu engagieren.

Von der Resonanz bei dem zweitägigen Fest waren die freiwilligen Helfer dann überwältigt. „Am Samstag mussten wir Getränke nachordern. Mehrmals war das Wechselgeld leer“, sagt Daniel Degen. So mancher habe bei der Rückgabe von Flaschen und Gläsern mit Blick auf die Hilfsaktion auf die Rückerstattung des Pfands verzichtet. kel

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