SPD - Zum traditionellen Heringsessen bekamen die Besucher viele Informationen geliefert Zurück zur Volkspartei

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red
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Zum Heringsessen hatte die Bensheimer SPD ins Weingut Mohr eingeladen. © SPD

Bensheim. Das Heringsessen der SPD Bensheim fand wieder im Weingut Mohr statt. Zur richtigen Einstimmung erzählte Walther Fitz einiges Interessantes über den Hering. Er erläuterte, warum am Aschermittwoch gerade Heringe gegessen werden. Schließlich beginnt an diesem Tag die Fastenzeit, in der vermehrt auf Fleisch verzichtet wird.

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Der Hering biete sich dabei wegen seines riesigen Vorkommens vor allem im Atlantik als Alternative an. Auch aus kommerzieller Sicht habe der Hering immense Bedeutung. Er ist für die Küstengegenden Norwegens bedeutend wichtiger als die Getreideernte. In Kriegszeiten diente er auch als Lebensretter. Von den zahlreichen Zubereitungsarten seien vor allem der grüne Hering und der Brathering genannt, aber auch geräuchert und mariniert sowie als Matjes habe er seine Bedeutung. Nach diesem Vortrag stellte sich Sven Wingerter vor, der schon seit einiger Zeit Vorsitzender des DGB Kreis Bergstraße ist. Seit November vergangenen Jahres ist er außerdem auch Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA). Für ihn ist es ein wichtiges Bekenntnis, dass die SPD als Partei der Arbeit gilt. Er hält es für unumgänglich, dass man diese Partei als linke Volkspartei sieht. Den Anspruch, die „Partei des sozialen Aufstiegs“ zu sein, konnte sie in den letzten Jahren immer weniger einlösen. Umso mehr sei es notwendig, diesen Anspruch zu bekräftigen und durch konkrete bildungs- und sozialpolitische Initiativen zu untermauern.

Er wies darauf hin, dass im Dezember 2019 auf dem Bundesparteitag in Berlin das neue Sozialstaatskonzept unter frenetischem Applaus der Delegierten beschlossen worden sei. Mit diesem neuen Konzept sollen soziale Rechtsansprüche leichter durchsetzbar werden, die Antragsteller nicht in die Position von Bittstellern gedrängt werden.

Zuletzt meldete sich der Kreisbeigeordnete Karsten Krug zu Wort. Er wurde am 23. Januar bekanntlich zum Landratskandidaten der SPD gewählt. Die Landratswahlen werden wahrscheinlich gemeinsam mit den Kommunalwahlen im März 2021 durchgeführt. Er wolle als Landrat vor allem die Bildungs- und Sozialpolitik forcieren.

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Im sozialen Bereich solle ein Behindertenbeirat zur Förderung der Inklusion eingerichtet werden. Ein Sozialbüro würde als Anlaufstelle für alle sozialen Anliegen dienen, wodurch das „derzeitige Zuständigkeitschaos“ überwunden werden könne. Auch die Behebung des Fachkräftemangels in verschiedenen Bereich durch gezielte Maßnahmen zähle er zu seinen vordringlichsten Aufgaben. red