Stadt - Zuschüsse für Abbiegeassistenten beantragen Zum Schutz von Radfahrern

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Zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern sollen Abbiegeassistenten dienen. Für diese Systeme können Zuschüsse beantragt werden. © dpa

Bensheim. Fußgänger und Radfahrer werden täglich im Straßenverkehr von abbiegenden Lkw und Bussen gefährdet. Häufig kommt es dabei zu Unfällen mit teils tödlichen Folgen.

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Viele dieser Unfälle könnten durch sogenannte Abbiegeassistenten vermieden werden: Sie unterstützen und entlasten Lkw- und Busfahrer in kritischen Verkehrssituationen zum Beispiel mittels optischer oder akustischer Signale, wenn diese beim Abbiegen Radfahrende gefährden würden.

Eine europaweite schrittweise verpflichtende Einführung von Abbiegeassistenten ist erst ab Juli 2022 für neue Fahrzeugtypen und ab Juli 2024 für neue Fahrzeuge vorgesehen.

Die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen, bei der auch die Stadt Bensheim Mitglied ist, ist offizieller Unterstützer der „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Aktion wirbt für die Verwendung von Abbiegeassistenten im Fuhrpark bei Unternehmen, Kommunen und Organisationen, um Unfälle von abbiegenden Lkw und Bussen mit Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden.

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In diesem Rahmen hat das Bundesministerium ein Programm zur Förderung von Abbiegeassistenz-Systemen aufgelegt. Am 4. Mai ab 9 Uhr können Anträge auf Förderung gestellt werden. Die Anträge werden in der Reihenfolge des vollständigen Eingangs durch das Bundesamt für Güterverkehr beschieden.

Gefördert werden 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 1 500 Euro je Abbiegeassistent. ps

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Info: Anträge können ausschließlich in elektronischer Form über das eService-Portal https://antrag-gbbmvi.bund.de gestellt werden