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Ortsbeirat

Zeller Ferienspielkinder hatten viel Spaß

Von 
red
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Bei den Zeller Ferienspielen erlebten 38 Mädchen und Jungen ein Woche mit buntem Programm. © Sabrina Machu

Zell. Nach einem Jahr Pause war es in der vergangenen Woche soweit: Die Zeller Ferienspiele des Ortsbeirats für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren fanden statt und hatten ihr 20. Jubiläum. Gefeiert wurde dies mit einem abwechslungsreichem Programm, der Vormittag eines jeden Tages stand ganz im Zeichen der verschiedenen Zeller Vereine.

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Gestartet sind die 38 angemeldeten Kinder am vergangenen Montag mit Jürgen Schneider und Werner Hombeul vom Ortsverband Meerbachtal des Naturschutzbundes: In Richtung Hemsberg und „bewaffnet“ mit Beckerlupen erkundeten die Kinder den Wald und erfuhren viel Wissenswertes über Gottesanbeter und alle Tiere, die auf dem Weg an diesem Vormittag zu beobachten waren. Nach dem Mittagessen ging es für die meisten Kinder weiter mit Fußball, Basteln und freiem Spielen.

Besuch von der Feuerwehr

Dienstag bekamen die Ferienspielkinder Besuch von den Beteuern der Jugendfeuerwehr Zell rund um Jugendwart Tim Rettig: Bereits am frühen Morgen und somit lange vor dem Eintreffen der ersten Ferienspielkinder verwandelten die Feuerwehrleute den Zeller Sportplatz in ein riesiges „Feuerwehr-Olympia-Gelände“. Ob es darum ging, leere Getränkekisten zu türmen, einen Ball mit Wasser aus dem Feuerwehrschlauch in eine bestimmte Richtung zu bugsieren oder die Demonstration einer explodierenden Haarspraydose – die Kinder waren durchweg begeistern und dieser Vormittag endete mit einigen potenziellen neuen Feuerwehranwärtern.

Mitte der Woche hatte der Zeller Sportverein, die SKG Zell, seinen Ferienspiel-Tag und organisierte im Vorfeld einen Parcours mit verschiedenen Übungen und Kunststücken, die die Kinder übten, um dies anschließend der Vorsitzenden, Gudrun Schenk – als Schiedsrichter – vorzuführen. Selbstverständlich wurden alle Kinder gleichermaßen mit einer Medaille und Urkunde belohnt und es gab keine Verlierer.

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Rauf auf den Hemsberg ging es für alle Kinder und einige betreuenden Eltern sodann am Donnerstag mit dem Hemsbergturm-Verein. Hans-Peter Ott und Isabel Sauvonnet bereiteten den Kindern einen unvergesslichen Vormittag, ob auf dem Turm selbst und mit einem Ausblick über das Meerbachtal oder beim Basteln von Gartenschildern, welche die Vereinsmitglieder zuvor liebevoll vorbereiteten und die jedes Kind mit nach Hause nehmen durfte.

Freitags dann wurde gebatikt: Kerstin van het Kaar half im Namen des Kirchenvorstands der evangelischen Gemeinde Gronau-Zell tatkräftig mit. Es wurden Kissenbezüge, Haargummis oder Mäppchen verschönert, welche die Kinder am Nachmittag mit nach Hause nahmen, um sich für den Abend auszuruhen. Traditionell feiern die Kinder gemeinsam mit Eltern und Geschwistern das Ferienspiel-Abschlussfest am Freitagabend, für die meisten auch ein weiterer Höhepunkt.

Ortsvorsteher Hans-Peter Ott und Tim Rettig, ebenfalls Ortsbeiratsmitglied, grillten für die Gäste und bedanken sich stellvertretend mit Blumen bei Anja Herpel und Sabrina Machu, die die Organisation der Ferienspiele seit 2019 übernommen haben und bei denen alle Fäden zusammenlaufen. „Viel Liebe und Zeit für die Vorbereitungen stecken jedes Jahr in dieser fünften Woche der Sommerferien, so ist es schön zu sehen, dass die Teilnehmerzahl jährlich wächst und sich die Mühe lohnt“, so Sabrina Machu. „Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle insbesondere auch der Vereinsmitglieder der genannten Zeller Vereine, die sich seit Jahren jeden Sommer ehrenamtlich für unsere Ferienspielkinder engagieren.“

Das 20. Jubiläum der Zeller Ferienspiele wurde in besonderer Weise gefeiert, auch und gerade, weil die Kinder im letzten Jahr nicht zusammenkommen durften. Ein weiteres besonderes Highlight war das Ferienspiel-T-Shirt, das jedes Kind zu Anfang der Woche überreicht bekam und das mit Hilfe einiger ortsansässiger Firmen finanziert wurde.

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So gingen am Freitag die Ferienspiele nicht nur mit einem Süßigkeiten-Büfett für die Kinder zu Ende, sondern auch mit einigen Tränen. „Schade, dass man nicht noch eine Woche dranhängen kann, das ist so schön hier“, meinte die kleine Lea beim Abschied. red

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