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Corona - Hygienekonzept reicht aus / Regelungen beachten

Winzerwoche kann über die Bühne gehen

Von 
Dirk Rosenberger
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Bensheim. Es ist eine Nachricht, die man als Ausrichter einer Veranstaltung kurz vor deren Eröffnung nur bedingt gebrauchen kann: Wegen steigender Corona-Zahlen wird im Kreis Bergstraße ab Dienstag die nächste „Eskalationsstufe“ der Landesregierung erreicht – was bei Zusammenkünften im Außenbereich bedeutet: Maximal 200 Besucher, allerdings zuzüglich Geimpfte und Genese sowie Kinder unter sechs Jahren.

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Zur Bensheimer Winzerwoche, die heute (4.) beginnt und bis Sonntag, 12. September, dauert, sind in den erweiterten Weingarten auf dem Marktplatz maximal 500 Gäste zugelassen. An den meisten Tagen sind die Tische bereits ausverkauft. Doch welche Konsequenzen hat die sogenannte Allgemeinverfügung, die ab Dienstag in Kraft treten soll?

Kontakt mit dem Kreis

Der Verkehrsverein nahm deshalb am Freitag mit dem Kreis Kontakt auf, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Das Wichtigste vorweg: „Die Auswirkungen sind nicht gravierend“, erklärte der geschäftsführende Vorsitzende Thomas Herborn auf Nachfrage. 200 Getestete dürfen maximal auf das Gelände, der Rest wird mit Geimpften und Genesenen „aufgefüllt“. Den entsprechenden Nachweis hätte man sowieso am Einlass vorweisen müssen.

Die Organisatoren gehen ohnehin davon aus, dass die Anzahl der Besucher, die weder geimpft noch bisher an Covid-19 erkrankt sind, deutlich unter 200 liegen wird. Die Erfahrung, die der zuständige Gastronom Matthias Herrmann andernorts bereits gemacht habe, zeigt laut Herborn, dass in der Regel 70 Prozent der Anwesenden vollen Impfschutz besitzen oder eine Erkrankung durchgemacht haben. Zumal man in weiser Voraussicht den Vorverkauf für die kommende Woche schon bei 400 Personen gedeckelt hat.

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Vom Kreis gab es daher auch keine Einwände, der Verkehrsverein muss noch nicht einmal eine Ausnahmegenehmigung beantragen, wenn man sich an das selbsterstellte Hygienekonzept hält. Und darauf werden die Verantwortlichen verstärkt achten. Ein wesentlicher Punkt: In der Innenstadt darf es nicht zu Grüppchenbildungen kommen. „Wir haben kein Winzerfest und auch keine Festmeile in der Fußgängerzone“, betont Herborn.

Wer etwas essen oder trinken möchte, könne das gastronomische Angebot auf dem Marktplatz oder die bekannte Gastronomie im Zentrum nutzen. In der Fußgängerzone werden Stadtpolizei und Sicherheitsdienst verstärkt darauf achten, dass die Regelungen eingehalten werden. An den Eingängen zur Innenstadt wird seit Freitag mit Bannern darauf hingewiesen, Abstände einzuhalten – und wo dies nicht möglich ist, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Nachweise nicht vergessen

Wichtig für einen reibungslosen Ablauf am Marktplatz: Die Nachweise (Impfung, Genesung) nicht vergessen. Wer sich testen lassen muss, hat dazu an einer extra eingerichteten Station des Unternehmens Scholz Pharma an der Alten Faktorei die Möglichkeit. Informationen dazu gibt es unter www.mobiler-buergertest.de.

Eine Änderung wird es ab Dienstag für den Rummel auf dem Beauner Platz geben: Dort gilt dann ebenfalls die 3G-Regel, die an einem extra eingerichteten Einlass kontrolliert wird.

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Redaktion

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