Synagogenverein

Vorträge, Lesungen und Musik in Auerbach

Termine des Auerbacher Synagogenvereins für das erste Halbjahr sind in Planung.

Von 
red
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Auerbach. Der Auerbacher Synagogenverein blickt voller Erwartung ins neue Jahr und zurück auf schöne Erinnerungen. Für das erste Halbjahr steht schon einiges im Veranstaltungsprogramm, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.

Start ist am 25. Januar mit einem Vortrag über einen arabischen Arzt, der Juden in Berlin vor der Gestapo rettete. Ende des Monats öffnet die Synagoge aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am Sonntag, 29. Januar, von 14 bis 17 Uhr für Besucher und bietet Führungen zu den Auerbacher Stolpersteinen rund um die Synagoge an.

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Im März folgen eine Lesung mit Texten von Hilde Domin und Rose Ausländer und eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Jakob Kindinger zum Thema „Antisemitismus heute“. Anfang Mai kommt ein junger Fußballer von Makkabi, dem jüdischen Sportbund, mit einem Vortrag zu „Antisemitismus im Sport“.

Die Veranstaltungen finden in der Regel ab 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge in der Bachgasse statt und schließen meist mit lebhaften Diskussionen. Es ist auch noch die ein oder andere Musikveranstaltung geplant. Die Details werden rechtzeitig vor den Veranstaltungen veröffentlicht, teilt der Synagogenverein mit.

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Die Zusammenarbeit mit Schulen ist dem Verein sehr wichtig. In Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Schule ist bereits eine Veranstaltung zum Religionsunterricht in der Synagoge geplant, die erfolgreiche Veranstaltung mit dem Film „Massel Tov Cocktail“ von 2022 soll im Juni auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler wiederholt werden.

Die Highlights des vergangenen Jahres waren eine Exkursion zur Gedenkstätte Osthofen bei Worms, eine Lesung von Esther Schapira zu Israel sowie die Bildvorträge einer Schülerin des Goethe-Gymnasiums und von Fritz Kilthau, der zur Pogromnacht an der Bergstraße referierte. Begeistert waren die Zuschauer vom Konzert mit dem Duo Mandos-Kaatz.

Neue Mitglieder gesucht

Der Synagogenverein sucht neue Mitglieder. Am Samstag, 14. Januar, um 14 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich vor Ort in der Synagoge, Bachgasse 28, zu informieren. „Jede noch so kleine Mithilfe oder Anregung ist willkommen“, schreibt der Verein. Der Jahresbeitrag halte sich mit derzeit 20 Euro sehr im Rahmen. Wichtig sind Menschen, die das Projekt mit Leben füllen. red

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