AdUnit Billboard
Treffen - Paten für Ausbildung aus Bensheim, Zwingenberg, Lorsch und Einhausen tauschten sich im Rathaus aus

Über 300 Ausbildungsverträge vermittelt

Von 
red
Lesedauer: 
Mitglieder von PfAu (Paten für Ausbildung) aus verschiedenen Städten tauschten sich im Bensheimer Rathaus aus. © PfAu

Bensheim. Im Sitzungssaal des Rathauses trafen sich die Mitglieder der Strategiegruppe PfAu (Paten für Ausbildung) Bensheim/Zwingenberg und das Koordinatoren-Team Lorsch/Einhausen. Es galt, die Erfahrungen während der Corona-Zeit auszutauschen und sich gegenseitig über die geplanten Maßnahmen nach dem Abklingen der Pandemie zu informieren.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Beide Initiativen konnten in letzter Zeit feststellen, dass sich starke Veränderungen für sie ergeben haben. Der Zugang zu den Schülern und den Schulen (Werner-von-Siemens Schule, Lorsch; Geschwister-Scholl-Schule und Schillerschule, beide Bensheim) war nur sehr eingeschränkt möglich.

PfAu Bensheim informiert inzwischen Eltern und Schüler wieder in Elternabenden über die Unterstützungsmöglichkeiten für Haupt- und Realschüler: Paten helfen bei der Auswahl von Ausbildungsberufen und der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Aber auch schon vor der Bewerbung arbeiten die Paten mit den Jugendlichen, zum Beispiel bei der Praktikumsplatzsuche und mit Bewerbungsworkshops. Jeder Schüler kann, wenn er das wünscht, von einem Paten begleitet werden. Oftmals dauert eine solche Betreuung vom Ende der siebten Klasse bis zum zweiten Ausbildungsjahr.

PfAu Lorsch/Einhausen nutzte demgegenüber den engen Kontakt der Paten mit der Werner-von Siemens-Schule und dem Klassenlehrer der 7 H. In einem zweitägigen Projekt in Zusammenarbeit mit der Schule und dem Karolinger Hof – einer Einrichtung der Caritas – wurde den Schülern die Berufsfindung für die Berufe der Gastronomie und Hotellerie erläutert und nähergebracht.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Des Weiteren wurde seitens Lorsch die neue Homepage (pfau-lorsch-einhausen.de) vorgestellt. Die Schule, Schüler und Betriebe können hier in Verbindung mit Stellenangeboten auf Instagram (https://www.instagram.com/patenfuerausbildung/) sich einen Überblick über die Situation auf dem regionalen Ausbildungsmarkt verschaffen. Damit sollen Schwellen der Kontaktaufnahme zu den Paten minimiert werden.

Auf Initiative von PfAu Bensheim treffen sich seit Jahren die Paten in regelmäßigen Abständen bei verschiedenen Firmen, um die Betriebe im Umkreis besser kennenzulernen, Meist erläutern die Inhaber oder Geschäftsführer Ziel und Zweck des Unternehmens, gefolgt von einer Betriebsbesichtigung.

Anschließend werden die Paten über neue Entwicklungen im Ausbildungsbereich unterrichtet. Nicht selten referieren dazu auch externe Mitarbeiter von Behörden, Schulen oder Firmen. Ab sofort werden zu diesen Veranstaltungen jeweils die Akteure beider Initiativen eingeladen. Die Lenkungsteams versprechen sich davon weitere Synergien. Auch bei den Workshops wollen sich „beide PfAus“ behilflich sein.

Die ehrenamtliche Mitarbeit bei PfAu wird von den beteiligten Kommunen, die als Träger fungieren, hervorragend gestützt. Weit über 300 Ausbildungsverträge wurden in den letzten zwei Jahrzehnten mithilfe von PfAu abgeschlossen. Die Initiativen bieten wieder verstärkt ihre Hilfen an.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Schüler, die PfAu in Anspruch nehmen wollen, können dies über ihre Klassenlehrer tun. Aber auch Personen, die den Schülern beim Einstieg in das Berufsleben helfen wollen, sind sehr willkommen. Bei Interesse wenden diese sich an die Stadtverwaltungen der genannten Kommunen. red

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1