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Ausstellung - Werke des Künstlers werden erneut präsentiert / Wegen der Corona-Zahlen im vergangenen Herbst musste die Werkschau abgebrochen werden

Steinforth-Bilder ab heute im Museum zu sehen

Von 
eba
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Bilder von Peter Steinforth sind ab heute im Museum zu sehen. © Museum

Bensheim. Es ist auf alle Fälle ein Novum und wird hoffentlich ein Einzelfall bleiben. Vom 3. September bis 3. Oktober kann im Museum Bensheim eine Ausstellung besucht werden, die fast genau so vor gut einem halben Jahr schon einmal hier zu sehen war.

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Doch hatten in die Höhe schnellende Infektionszahlen damals die vorzeitige Schließung der Ausstellung mit Arbeiten von Peter Steinforth (1923-1981) erforderlich gemacht. Zwar waren schon viele Besucher zu verzeichnen gewesen, doch längst nicht alle Interessierten hatten die Bilder des bedeutenden Vertreters des Informel gesehen. Wer damals nicht zum Zuge kam, hat nun noch einmal die Gelegenheit, die Ausstellung fast unverändert zu besuchen.

Eigentlich standen für den Sonderausstellungsraum im Obergeschoss nach dem Ende der Präsentation der Christoffel-Blindenmission kleinere Renovierungsarbeiten auf dem Programm.

Doch Museumsleiter Christoph Breitwieser entschied sich dafür, Steinforths Arbeiten noch einmal zu zeigen: „Es hat sehr weh getan, dass Steinforth wegen der Pandemie nicht die angemessene Aufmerksamkeit bekommen konnte. Er ist ein wichtiger Protagonist des Informel und des Darmstädter Neuen Aufbruchs, von dem Impulse für ganz Deutschland ausgingen“.

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Peter Steinforth, in Berlin geboren, wo er an der Akademie der Künste studiert hatte, lebte seit Anfang der 1950er Jahre zeitweise im spanischen Altea, wo er in Kontakt mit Mitgliedern der Neuen Darmstädter Sezession kam, deren führendes Mitglied er bald wurde.

Darmstadt wurde zu seinem neuen Wohnort, wo er 1981 schließlich starb. Seine Witwe Brigitte Steinforth, die in Bensheim lebt, hat dem Museum eine Auswahl von Arbeiten auf Papier für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Es sind Zeichnungen mit Holzkohle oder Graphitkreide, einerseits fein strukturierte geometrische Kompositionen mit tiefem Schwarz, andererseits mit lockerem Strich geschriebene dynamische Formen.

Die Ausstellung im Museum Bensheim ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. eba

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