Feuerwehr - Turbulente Woche für die Brandschützer Sieben Einsätze in sechs Tagen

Von 
red
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Die Bensheimer Feuerwehr war in den vergangenen Tagen unter anderem bei einem Gasaustritt in der Odenwaldstraße gefordert. © Strieder

Bensheim. Die ehrenamtlichen Brandschützer aus Bensheim hatten allein in der letzten Januarwoche sieben Einsätze zu bewältigen. Zwei der Einsätze beschäftigten sich mit medizinischen Notfällen in der Wilhelmstraße, bei welchen Personen aus ihrer Wohnung Hilfe ersuchten und nicht in der Lage waren, dem Rettungsdienst selbst die Tür zu öffnen.

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Glücklicherweise konnte in beiden Fällen die Tür mittels eines sogenannten „Türfallengleiters“ durch die Feuerwehr geöffnet werden. So konnte der Schaden an der Wohnungstür minimal gehalten werden. Entsprechend schnell konnte auch den Betroffenen geholfen werden.

In der Odenwaldstraße kam es in einem Wohngebäude zu einem Gasaustritt. Die Freiwilligen aus Bensheim sowie Kameraden aus Auerbach und Zell, die der Gefahrgut-Gruppe angehören, waren schnell vor Ort, konnten das Leck ausfindig machen und den Gashahn abdrehen. Das Gebäude wurde anschließend ausreichend gelüftet. Auch der Notdienst des örtlichen Energiedienstleisters GGEW war am Einsatzort. Dieser übernahm die weiteren Maßnahmen. Bevor der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden konnte, wurden alle Wohnungen noch einmal mithilfe von Messgeräten auf Gasgeruch überprüft.

Zu den anderen vier Einsätzen gehörten zwei Brandmeldeanlagen, die durch einen Fehlalarm ausgelöst wurden. Weiterhin ereignete sich im Parkhaus des Kaufhauses Ganz ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Außerdem lief im Stadtteil Auerbach Kraftstoff aus einem Pkw aus. Der Kraftstoff drohte in den Kanal zu laufen. Die Feuerwehr streute den Kraftstoff mit dem Bindemittel ab und beseitigte so die Verunreinigung von der Straße.

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Die meisten Alarmierungen ereigneten sich zu einer Tageszeit, zu welcher die meisten Einsatzkräfte normalerweise noch auf der Arbeit sind. Die Feuerwehr Bensheim bedankt sich bei den Arbeitgebern, welche immer wieder dazu bereit sind, die Freiwilligen auch während ihrer Arbeitszeit für Einsätze zu entbehren. red