SPD Auerbach/Hochstädten - Vorstand befasst sich mit aktuellen Themen

Shuttlebus, Friedhofsgelände, Radweg

Von 
red
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Auerbach. Die aktuellen Themen Radschnellweg, Fürstenlager-Parkplätze und Haushalt der Stadt standen im Mittelpunkt der Vorstandssitzung der SPD Auerbach-Hochstädten. Breiten Diskussionsraum nahm die geplante Zusammenarbeit mit CDU und FDP in der Stadtverordnetenversammlung ein. Der Vorstand der SPD Auerbach/Hochstädten sei „eindeutig für die geplante Koalition“.

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Der Entwurf für das Resthaushaltsjahr 2021 werfe hingegen einige Frage auf. „Wann beginnen die Umbaumaßnahmen am Bahnhof? Soll der Shuttlebus in diesem Jahr noch für 55 000 Euro eingesetzt werden?“, fragen die Sozialdemokraten. Die Buslinie vom Bahnhof Bensheim über den Badesee nach Hochstädten stelle keine Dauerlösung da, und die Kosten für den Shuttlebus stünden in keinem Verhältnis zum Nutzungsgrad. Für ein Drittel der Kosten könnten die Parkplätz in der Bachgasse mit einer elektronischen Belegungsanzeige, wie am Auerbacher Bahnhof, ausgerüstet werden. Die Parkplatzsituation in Auerbach sei nicht gelöst und sollte deshalb überprüft werden.

Auf Initiative des Stadtverordneten Ralph Stühling habe die SPD-Fraktion eine Anfrage an die Stadtverwaltung zum alten Friedhofsgelände an der Bergkirche gestellt. Bereits mit der Instandsetzung der alten Kirchenmauer sollte auch das ehemalige Friedhofsgelände umgestaltet werden. Bisher seien noch keine weiteren Schritte erfolgt.

Die zukünftige Bebauung auf dem Gelände der Firma Sanner ist für Auerbach ein einmaliges Zukunftsprojekt in der Verbindung mit 30 Prozent sozial geförderten Wohnraum. Es seien aber gute Lösungen für den Verkehr im gesamten Bereich Schillerstraße notwendig, so Stühling. Von der BfB sei bei dem geplanten Wohngebiet Seegenberg in Schönberg die Verkehrsbelastung im Gegensatz zur Sanner-Bebauung kritisch beurteilt worden.

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„Diese unterschiedliche Wahrnehmung der BfB ist für die Auerbacher Sozialdemokraten schon etwas verwunderlich. Es wäre schön, wenn der Ortsbeirat vorab Ideen und Anforderungen für dieses Megaprojekt für Auerbach beraten würde“, so die SPD.

Ein Fuß -und Radweg nach Hochstädten stehe bereits seit 1982 auf der SPD-Liste zu den Kommunalwahlen. Eine Machbarkeitsstudie sollte jetzt erstellt werden, um auch eine bessere Anbindung der Seniorenresidenz zu prüfen. Die breite Unterstützung aus dem Ortsbeirat Hochstädten für das Projekt freue die SPD. Radschnellweg, allerdings mit einer geänderten Linienführung, und Radweg nach Hochstädten seien wichtige Projekte für eine bessere Verkehrssicherheit und den Klimaschutz. red

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