Beratungsstelle

Sexuelle Bildung bei Pro Familia in Bensheim

Dabei gilt das Angebot nicht nur für Schulen.

Von 
red
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Bensheim. Allein sein? Wie komme ich mit meinem Körper zurecht? Liebt mich wirklich jemand? Kennenlernen über das Internet – will ich das überhaupt? Cybergrooming? Diversity? Was bedeuten diese englischen Begriffe und haben sie etwas mit mir zu tun?

Sexualpädagogik ist heute inzwischen viel mehr als nur die Frage nach Schwangerschaft, dem ersten Mal oder körperlicher Entwicklung. Pro Familia Bensheim hat schwerpunktmäßig bei sexueller Bildung die Schulen im Blick, dort ist das Thema in den Lehrplänen verankert.

Wertschätzendes Miteinander

Heute finden sich sexualpädagogische Fragestellungen aber deutlich vermehrt auch im persönlichen und gesellschaftlichen Alltag. Neue technische Entwicklungen, Veränderungen im sozialen Miteinander und die Globalisierung ziehen etliche Aspekte zum Umgang mit und zur Wertung von Sexualität nach sich. Verschiedene gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Ansichten treffen beim Thema sexuelle Bildung aufeinander und umso wichtiger ist es, dass ein Austausch und ein wertschätzendes Miteinander unterstützt und möglich gemacht wird.

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Menschen in pädagogischen Arbeitsfeldern und der sexuellen Bildung reflektieren ihre Arbeitsweise kontinuierlich und entwickeln sie weiter. Liebe, Nähe und Sexualität sind weiterhin wichtige Elemente in dem Erleben vieler Menschen. Menschen spüren Veränderungen in ihrem Liebesleben und sind mit der Frage beschäftigt, wie es weiter geht.

Vielfältige Möglichkeiten, Beziehungen zu gestalten, sind möglich und welche sind passend für mich oder für uns als Paar? Welche Erwartungen gibt es an Beziehungsgestaltung, sexueller Identität und Lebensentwürfen? Mit Corona ist der Umgang mit Nähe und Distanz zu einem Balanceakt geworden. Die Themen und Herausforderungen, mit denen sich Sexualpädagogik konfrontiert sieht, sind deutlich vielfältiger geworden.

Veranstaltungen in Schulen

Pro Familia steht dabei mit seinem Team (Steffen Brammer, Karolin Kebte, Sabine Vormweg) zur Verfügung, um Fragestellungen aufzugreifen oder konkrete Angebote umzusetzen. So gehören auch weiterhin die Veranstaltungen in den Schulklassen zum festen Programm.

Aber auch andere Gruppen, Vereine und Institutionen können anfragen, wenn es Ideen und thematische Wünsche zum Thema sexuelle Bildung gibt, heißt es in einer Pressemitteilung. Weitere Informationen sind auf der Homepage von Pro Familia zu finden. red

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