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Karl-Kübel-Schule - 171 Absolventen des Beruflichen Gymnasiums erhielten ihre Zeugnisse

Schul-Abschied in schwierigen Zeiten

Von 
red
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Im Multimax der Karl-Kübel-Schule wurden die Absolventen des Beruflichen Gymnasiums in drei Durchgängen verabschiedet. © KKS

Bensheim. Goldene Luftballons, Einlasspavillons und dekorierte Partygarnituren unter dramatischem Himmel: Auf dem feierlich geschmückten Gelände der Karl-Kübel-Schule (KKS) fand vor wenigen Tagen die Verabschiedungsfeier der diesjährigen Absolventen des Beruflichen Gymnasiums statt.

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Zwar konnte auch der zweite Corona-Abiturjahrgang der KKS aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht den traditionellen Abiball in der Weststadthalle wie in Vor-Corona-Zeiten feiern, aber immerhin war eine Abschiedsfeier in Präsenz möglich – im Unterschied zum letzten Jahr sogar mit jeweils zwei Begleitpersonen. Eingelassen wurde, wer sich zuvor registriert, die Einlasskontrolle erfolgreich durch Nachweis eines Negativtests, einer vollständigen Impfung oder Genesung passiert und sich somit das rote Einlassbändchen verdient hatte.

Organisiert in drei über den Nachmittag und Abend verteilten Durchgängen mit jeweils drei bis vier Klassen konnten so die insgesamt 171 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abschlusszeugnisse im Multimax der Schule im Rahmen einer Feierstunde in Empfang nehmen.

Auf die „durchwachsene Gesamtsituation“ analog zum unberechenbaren Wetter des gesamten Tages machte Mutgard Hornbacher, die pädagogische Leiterin der KKS, in ihrer Begrüßung aufmerksam: Genauso durchwachsen wie die Hoffnungen auf eine möglichst feierliche Verabschiedung in Corona-Zeiten stellten sich insgesamt die Herausforderungen für den gesamten Schulbetrieb seit dem ersten Lockdown im März 2020 dar.

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Sie richtete ihren besonderen Dank an das Abikomitee bestehend aus Henri Olbrich, Laurenz Biehl, Lara Vivian Gölz, Judith Hinrichs, Kader Secilir, Emily Arko und Benjamin Vettel, das sich trotz aller Widrigkeiten bemüht habe, eine stimmige Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Auch Matthias Schäfer, der Leiter des Beruflichen Gymnasiums, richtete seinen Blick auf die Besonderheiten dieser aktuell „historischen“ Zeit, die das Leben der Absolventen in besonderem Maße geprägt habe: So seien auf einmal völlig normale Dinge wie Treffen mit Freunden und Ausgehen nicht mehr möglich gewesen, Grenzen geschlossen worden – und stattdessen hätten Kontaktverbote, Angst um die Gesundheit und Ausgangssperren den Alltag bestimmt. Der BG-Leiter betonte, dass der aktuelle Abiturjahrgang diverse coronabedingte schulische Herausforderungen bewältigt habe wie etwa den Umgang mit neuen Medien und Lernplattformen sowie neuen Formen des Unterrichts – und dabei enorme Selbstmotivationsfähigkeiten bewiesen habe. Daher halte er den Jahrgang auch zukünftig für besonders geeignet, Dinge voranzubringen und Problemlösungen zu finden – ein Potenzial, das zu nutzen sei. Er rief die Absolventen dazu auf, für Freiheiten und Werte zu kämpfen und Errungenschaften wie etwa das Grundgesetz oder das vereinte Europa zu verteidigen.

Untermalt durch die abwechslungsreiche musikalische Gestaltung von Herbert Ritzert mit seinem Musikkurs erhielten die Abiturienten anschließend ihre Abschlusszeugnisse, überreicht durch ihre jeweiligen Tutoren aus den verschiedenen beruflichen Schwerpunkten wie Gesundheit, Praktische Informatik, Gestaltungs- und Medientechnik, Mechatronik, Wirtschaft und Umwelttechnik.

Dabei sorgten die individuellen Ansprachen Tutoren an ihre Klassen sowie Dankesworte der Abiturienten für interessante und humorvolle Einblicke in die gemeinsam verbrachte Oberstufenzeit.

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Für Gänsehaut- und Musical-Feeling sorgten Elin Müller und Lars Gußmann aus der Jahrgangsstufe 12 mit ihren Solo- und Duett-Gesangsdarbietungen sowie Max Billmann am Klavier.

40 Mal eine Eins vor dem Komma

Eine Abiturientin brachte es nach Ende der Feier auf den Punkt: „Der Abend war eine aufregende Erfahrung, ein schöner Abschluss nach 13 Jahren Schullaufbahn, angemessen in Anbetracht von Corona und ein herzlicher Abschied von allen Schülern und Lehrern.“

Das Ende des offiziellen Programms stellte die Ehrung der Jahrgangsbesten durch Mutgard Hornbacher dar: Insgesamt 40 der 171 Abiturienten erzielten einen Abi-Durchschnitt mit „einer Eins vor dem Komma“. Constanze Baumgart (Wirtschaft Bilingual), Sarah Hoffmann (Umwelttechnik), Joelle Jamy Chiara Fey (Gestaltungs- und Medientechnik) sowie Celina Stasiak (Wirtschaft) erzielten ein Abitur mit der Traumnote 1,0. Calvin Wenzel (Praktische Informatik), Mara Franziska Herrmann und Sophie Giegerich (beide Wirtschaft) sowie Paulina Wagner und Lara Vivian Gölz (beide Gestaltungs- und Medientechnik) erreichten ein Abitur mit dem Durchschnitt 1,1.

Als Erinnerung an die Schulzeit und zukünftiger Begleiter durch die folgenden Studien- und Ausbildungszeiten überreichte die pädagogische Leiterin den Leistungsträgern einen KKS-gebrandeten Coffee-to-go-Becher.

Unter freiem Himmel konnten die Abiturienten anschließend den erfolgreichen Abschluss ihrer Schulzeit feierlich ausklingen lassen. red

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