Freie Wähler - Heute Videokonferenz mit mehreren Themen Sanner-Umzug, Riedwiese und die Kommunalwahl

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red
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Bensheim. Die Freien Wähler werden sich heute in ihrer Videokonferenz mit den Verwaltungsvorlagen für die im Februar stattfindenden Sitzungen der Ortsbeiräte und der Ausschüsse befassen. Im Ortsbeirat West und im Bau- Umwelt- und Planungsausschuss wird die Vorlage bezüglich der Erweiterung des Gewerbegebietes Stubenwald II wegen der geplanten Verlagerung der Firma Sanner, die die FWG grundsätzlich befürworte, diskutiert.

Bedenken gegen Verlagerung

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Die FWG habe allerdings aus Gründen des Umweltschutzes nach wie vor Bedenken gegen die Verlagerung in ein Gebiet, das bisher als Ausgleichsfläche im Regionalplan festgelegt sei.

Alois Hillenbrand, der Vertreter der FWG im Ortsbeirat, verweist in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahmen der Stadt Lorsch und des Kreisausschusses „Bauaufsicht und Umwelt“. Lorsch lehne die Verlagerung ab und der Kreisausschuss habe erhebliche Vorbehalte. Daher sollte aus Sicht der FWG erneut nach möglichen anderen, für die Verlagerung geeigneten Flächen gesucht werden. Der Kreisausschuss verweise dazu auf die im Regionalplan ausgewiesenen „Vorranggebiete für Industrie und Gewerbe“.

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 17. Dezember 2020 der Schaffung von zwei Zufahrten zu dem Gewerbegebiet „An der Riedwiese“ zugestimmt. Aus Sicht der FWG – so Stadtverordneter Rolf Tiemann und Udo Bergmann von der BI Riedwiese und Kandidat der FWG für die Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeirat West – ist eine Zufahrtsregelung für den Lkw-Verkehr erforderlich, die sicherstelle, dass der Berliner Ring nicht zusätzlich belastet werde.

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Dazu hat die FWG zur Sitzung des Stadtparlaments im Februar einen Antrag gestellt, in dem sie fordert, dass der Lkw-Verkehr zu und von dem Gewerbegebiet ausschließlich über die Wormser Straße erfolgt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die FWG regt zudem an, dass in einer Machbarkeitsstudie geprüft wird, unter welchen Voraussetzungen der Abschnitt des Berliner Rings zwischen Wormser Straße und Straße „An der Riedwiese“ für den Lkw-Verkehr gesperrt werden könnte mit Ausnahme der Zu- und Abfahrt zum Zollamt und des Anlieferverkehrs für die dort ansässigen Firmen. Zugleich sollte in diesem Bereich wegen der Karl-Kübel-Schule Tempo 30 eingeführt werden. Hierzu will die FWG den Fachbereich Verkehr der Stadtverwaltung und die Fraktionen im Stadtparlament kontaktieren.

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Das Top-Thema der Sitzung ist die Finalisierung der Vorbereitungen für die Kommunalwahl. red