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Ausstellung

Neue Ausstellung im Bensheimer Eysodt-Foyer

Von 
red
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Bensheim. Die Stadtkultur Bensheim lädt für Sonntag (12.) um 11 Uhr zu einer Ausstellungseröffnung mit Arbeiten von der Weinheimer Künstlerin Jenny Passet in das Gertrud-Eysoldt-Foyer des Parktheaters ein. Bürgermeisterin Christine Klein wird die Gäste begrüßen. Die einführenden Worte spricht die Kunsthistorikerin July Sjöberg.

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Jenny Passet erzählt in ihren abstrakten Bildern eine neue Geschichte der optischen Wahrnehmung, indem sie dazu einlädt, die Umwelt auf neue Weise wahrzunehmen, neu zu sehen. Sie kreiert mit ihren Bildern Atmosphären, kostet Stimmungen aus und taucht in zarte bis kräftige Farben ein.

Obwohl ein Gegenstand als solcher nicht vorhanden ist, gibt die Künstlerin dem Betrachtenden das Gefühl, in unterschiedliche landschaftliche Erlebniswelten wie Meerlandschaften mit spritzender Gicht, die Weite des Horizonts oder lyrisch anmutende Uferzonen einzutauchen. Die Bilder sind so offen gehalten, dass der Betrachtende jederzeit die Möglichkeit hat, eigene Vorstellungen zu entwickeln, unerwartete Details zu entdecken oder Bekanntes wiederzufinden.

Es ist ein langer Malprozess, bei dem die Bilder sich in vielen Schichten aufeinander aufbauen. Das eine erwächst aus dem anderen, stuft sich ab, wird klar voneinander abgegrenzt und dann wieder ineinander verarbeitet. Dieses Schichtprinzip lässt die Komposition erst richtig wachsen.

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Passet arbeitet in Farbklängen, meistens in Serien und immer mit Musik, die in ihre Bilder eingeht, ihr Schwung gibt und sich auf die Bilder überträgt. Auch der Zufall wird bewusst in die Bildentstehung einkalkuliert.

Zufällige Elemente werden bewusst mit malerischen und zeichnerischen Komponenten verbunden. Genau diese Kombination von Experimentierfreude mit malerischer, nuancierter Pinselarbeit und zeichnerischer haarfeiner bis pastoser Strichführung macht das Wesen von Passets Bildern aus.

Die Kompositionen von Jenny Passet bewegen sich in dem Spannungsfeld von lichten und hellen Farbtönen, die fließend zart und poetisch wirken, bis hin zu kraftvollen Bildern mit dichten und satten Farbexplosionen. Die oft großformatigen Bilder erschließen sich in Gänze nur vor dem Original, wo glänzende Partien mit stumpfer Übermalung, raues bis seidiges Relief oder bewusst hervor-gerufene Trocknungsrisse sich unterscheiden lassen und die durch die Vielschichtigkeit hervorgerufene Tiefenwirkung zum Tragen kommt.

Jenny Passet ist Kunstlehrerin und hat sich drei Jahre an der Kunstakademie Mannheim weitergebildet. Es folgte eine zweijährige Ausbildung in „Freie Malerei“ an der Kunstakademie Ober-Ramstadt sowie Studien an den Kunstakademien am Bodensee und in Kolbermoor bei Rosenheim.

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Aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen kann nur eine gewisse Anzahl von Besuchern zur Vernissage empfangen werden. Da die Vernissage bereits ausgebucht ist, bietet die Stadtkultur weitere Termine mit der Künstlerin im Parktheater an. Diese sind am 26. September von 11 bis 13 Uhr und 3. Oktober von 11 bis 14 Uhr. Die Ausstellung ist bis 31. Oktober zu den Veranstaltungen im Parktheater zu sehen. red

Info: Weitere Info unter www.stadtkultur-bensheim.de/galerien

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