Kommunalpolitik - Heute Videokonferenz der FWG Müllprobleme lösen

Von 
red
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Bensheim. Die wegen mehrfachem Vandalismus erfolgte Schließung des Weiherhausstadions ist für die Freie Wählergemeinschaft Bensheim (FWG) erneut Anlass, sich auf ihrer Videokonferenz am heutigen Dienstag (23.) mit dem Thema zu befassen. Allein mit der Aufstellung von mehr Mülltonnen lasse sich das Vermüllungsproblem sicher nicht lösen. Dies könne man auch auf Spielplätzen sehen.

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Die städtische Gefahrenabwehrverordnung, nach der Beschädigung und Verschmutzung mit Bußgeldern in beachtlicher Höhe geahndet werden kann, sei offensichtlich ein zahnloser Tiger. Sie finde praktisch keine Anwendung, wie der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der FWG zu entnehmen sei.

Eine Bewusstseinsänderung und damit eine Verhaltensänderung zu größerer Mitverantwortung sei nur langfristig möglich und erfordere eine konzertierte Aktion vieler Akteure, an erster Stelle die der Bürger selbst, schreibt die FWG. Die Mitwirkung von Stadtverwaltung, politischen Gruppierungen, Kirchen, Schulen, Kindergärten und Vereinen sei dabei ebenfalls erforderlich.

Schwerpunkt der Beratung sind die Bewertung der bisherigen und die finale Planung der nächsten Aktionen der FWG bis zur Kommunalwahl in drei Wochen. Die Aktion der Kandidaten Brigitte Hamer, Susanne Hannak, Jürgen Beck, Peter Leisemann und Rolf Tiemann, die am Samstag als „wandelnde Litfaßsäulen“ mit Wahlplakaten durch die Innenstadt gelaufen sind, habe positive Aufmerksamkeit erregt. Die FWG will diese Aktion wiederholen und zusätzlich mit einem Informationsstand am Samstag (27.) am Fleckschen Haus vertreten sein. red