AdUnit Billboard
Kerb - Traditionsfest fiel trotz Pandemie nicht komplett ins Wasser

Mini-Umzug zog durch Fehlheim

Von 
thz
Lesedauer: 
Ein Mini-Kerweumzug zog am Sonntag durch die Straßen des Bensheimer Stadtteils Fehlheim. © Zelinger

Fehlheim. Die Corona-Pandemie hat die Kerb im Bensheimer Stadtteil Fehlheim, die am Wochenende im Kalender stand, auf eine Minivariante schrumpfen lassen, so wie andernorts auch. Große Festivitäten sind in dieser Zeit nicht möglich, also heißt es, kreativ sein und neue Ideen entwickeln.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Auf einen Umzug zum Fest wollten die Fehlheimer aber nicht verzichten. So machte sich am Sonntagnachmittag wie schon im Vorjahr eine kleine Version des üblicherweise großen Umzugs auf den Weg durch den Ort.

Dass der Himmel grau war, immer wieder Regentropfen das Geschehen begleiteten, störte nicht, die Laune der Teilnehmer quer durch die Generationen war gut. Junge Fußballer, Musiker, das Kerwe-Komitee und zwei bunte, humorvoll gestaltete Zugnummer, eine machte sich für Fehlheims Selbstständigkeit stark, die andere hinterfragte die Zukunft eines CO2-freien Handwerks, waren in Begleitung der Feuerwehr unterwegs. Und natürlich war auch der große Kerwekranz auf dem Weg durch Fehlheim dabei. An der einen und anderen Stelle winkten Zuschauer, Erwachsene, Kinder, so kam dann doch ein wenig Kerwegefühl auf.

Und als am Ende der von einer Mitbürgerin kunstvoll gefertigte prächtige Kranz aufgehängt wurde, mag mancher an Zeiten jenseits der Pandemie gedacht haben, in denen an gleicher Stelle ausgelassen aus gleichem Anlass gefeiert wird. Diesmal aber war und blieb der Festplatz das, was er üblicherweise ist: ein Parkplatz.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Auftakt zur Fehlheimer Mini-Kerb war am Samstagabend mit einem Festgottesdienst in der Kirche Sankt Bartholomäus, hierbei wurde der Kerwekranz geweiht. Unter dem Motto „Wenn ihr nicht zur Kerb kommen könnt, kommt die Kerb zu Euch“, konnten vor dem Festwochenende so genannte „Carwepakete to go“ geordert werden, Kerwebutton, Bier, Wein, Wurst und Süßes waren darin gepackt.

Vom Erlös wird nach Angaben des Komitees ein Teil für Hochwasseropfer gespendet. thz

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1