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Kunstfreunde Bensheim - Konzert mit Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen am 15. Januar im Parktheater

Jahresauftakt bei den Kunstfreunden Bensheim mit einem Klaviertrio

Von 
red
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Antje Weithaas (r.) ist mit Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen am 15. Januar zu Gast im Parktheater. © Harald Hoffmann

Bensheim. Die Corona-Lage bleibt weiter angespannt. Im Bensheimer Parktheater wurden im Januar fast alle Veranstaltungen abgesagt. Die Kunstfreunde Bensheim wollen aber – so lange es die aktuellen Verordnungen zulassen – ihren Mitgliedern und Musikliebhabern weiter Live-Konzertgenuss bieten, auch wenn im Konzertsaal weniger als die Hälfte der Plätze vergeben werden können. Mit Abstand, Maskenpflicht und 2G-Plus-Regel wird im Parktheater für größtmögliche Sicherheit für die Besucher gesorgt.

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Zum Jahresauftakt 2022 kommt am 15. Januar ein mit Antje Weithaas (Violine), Marie-Elisabeth Hecker (Violoncello) und Martin Helmchen (Klavier) erstklassig besetztes Trio ins Parktheater.

Für das Konzert gilt 2G-Plus Für das Konzert der Kunstfreunde ...

Für das Konzert gilt 2G-Plus Für das Konzert der Kunstfreunde Bensheim am 15. Januar, 20 Uhr, im Parktheater gilt die 2G-Plus-Regel. Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene, die zusätzlichen einen tagesaktuellen negativen Schnell

Martin Helmchen (Jahrgang 1982) ist einer der gefragtesten Pianisten der jüngeren Generation und konzertiert seit Jahrzehnten auf den wichtigsten Podien der Welt – und jetzt erstmals in Bensheim. Auch für Marie-Elisabeth Hecker – Helmchens Ehefrau – ist der Auftritt in Bensheim eine Premiere. Antje Weithaas war schon einmal im Jahr 2007 zu Gast im Parktheater.

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Mit viereinhalb Jahren begann Antje Weithaas, Jahrgang 1966, mit dem Geigenspiel. Sie studierte später an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Professor Werner Scholz. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb in Hannover, dessen künstlerische Leitung sie vor kurzem gemeinsam mit Oliver Wille übernommen hat.

Einige Jahre lehrte sie als Professorin an der Berliner Universität der Künste; 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Seitdem ist sie zu einer Violinpädagogin von Weltrang geworden. Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001. Energiegeladen durchdringt sie mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität jedes Detail im Notentext. Ihr Charisma und ihre Bühnenpräsenz fesseln, ohne sich je vor das Werk zu drängen. Als Solistin hat Weithaas mit führenden Orchestern weltweit gearbeitet.

Marie-Elisabeth Hecker, geboren 1987, war Schülerin am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau, bevor sie Cellounterricht bei Peter Bruns erhielt. Im Alter von zwölf Jahren gewann sie zum ersten Mal den Wettbewerb „Jugend musiziert“. Den internationalen Durchbruch bescherte ihr der sensationelle Erfolg beim Rostropowitsch-Wettbewerb 2005 in Paris: Dort gewann sie – erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbes – sowohl den ersten Preis als auch zwei Sonderpreise. Seitdem gehört Marie-Elisabeth Hecker zu den gefragtesten Solistinnen der jungen Generation. Insbesondere mit ihrem Ehemann Martin Helmchen ist die junge Musikerin weltweit in Rezitalen zu erleben. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Hecker seit August 2017 Professorin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Martin Helmchen, 1982 in Berlin geboren, studierte zunächst bei Galina Iwanzowa an der HfM Hanns Eisler Berlin und wechselte später zu Arie Vardi an die HMTM Hannover; weitere Mentoren sind William Grant Naboré sowie Alfred Brendel. Einen ersten entscheidenden Impuls bekam seine Karriere, als er 2001 den „Concours Clara Haskil“ gewann. Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy. Die Originalität und Intensität seiner Interpretationen, die er mit beeindruckender Klangsensibilität und technischer Raffinesse präsentiert, zeichnen ihn als Musiker insbesondere aus. In der Saison 2021/22 ist Martin Helmchen Artist-in-Residence beim Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo. Als Solist hat er mit zahlreichen renommierten Orchestern konzertiert.

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Auf dem Programm in Bensheim stehen am 15. Januar in der ersten Hälfte Klaviertrios von Schostakowitsch, Mozart und Schumann. Hauptwerk des Abends ist das Klaviertrio f-Moll op. 65 von Dvorak. Das Werk mit Anklängen an Brahms ist im Jahr 1883 entstanden, es weist – nicht nur wegen seiner Länge von gut 40 Minuten – symphonische Züge auf. Karten für das Konzert gibt es online unter www.kunstfreunde-bensheim.de, bei bekannten Vorverkaufsstellen oder ab 19.15 Uhr an der Abendkasse. red

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