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 Katholische Kirche - „Vom Tod zum Leben – Aufblühen“ lautet das Motto der Gemeinden in den Wochen ab Aschermittwoch Impulse und Angebote in der Fastenzeit

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red
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Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Die Katholische Kirche in Bensheim lädt unter dem Motto „Aufblühen – vom Tod zum Leben“ ein, sich gemeinsam auf den Weg zum Osterfest zu machen. © Kirche

Bensheim. Auch wenn das närrische Treiben in diesem Jahr nur eingeschränkt möglich ist – der Aschermittwoch markiert sein Ende und gleichzeitig den Beginn der Fastenzeit. Für Christen ist sie die Vorbereitungszeit auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu.

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Fasten und Verzicht sollen dazu beitragen, zu sich selbst und zu Gott zu finden. Zunehmend mehr Menschen nehmen die Fastenzeit zum Anlass, ihren Alltag und ihre Lebensgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen und sich neu auszurichten. „Vom Tod zum Leben – Aufblühen“: Unter diesem Motto lädt die katholische Kirche Bensheim ein, sich gemeinsam auf den Weg zum Osterfest zu machen.

Für Jugendliche und Familien

„7 Wochen MIT“ ist ein Angebot, das sich vor allem an Jugendliche richtet. Über die Plattform wonder.me wird es jeden Donnerstag um 19.30 Uhr einen Impuls mit gemeinsamem Austausch zu wechselnden Themen geben. Dabei soll jeweils etwas in den Fokus genommen werden, um in der folgenden Woche ganz besonders darauf zu achten. Der Zugang wird auf den Homepages der Pfarrgemeinden veröffentlicht.

Für die Familien, für die es bereits seit Beginn der Corona-Pandemie regelmäßige Anregungen für das Feiern von Gottesdiensten zu Hause gibt, wird es in der Fastenzeit wöchentlich eine sogenannte Sofakirche geben, bei der die Krähe Walburga eine besondere Rolle spielt. Die Vorlagen für die Gottesdienste können über die Homepage abgerufen werden (www.katholische-kirche-bensheim.de/familienkirche) oder können per E-Mail angefordert werden: familienkirche@katholische-kirche-bensheim.de.

Neben diesen regelmäßigen wird es weitere Veranstaltungen zu besonderen Gelegenheiten geben, wie zum Weltgebetstag der Frauen am 5. März und zum Misereorsonntag am 21. März, über die noch gesondert informiert wird. red

Nähere Infos zu den Angeboten auf der Homepage des Pfarreienverbunds: www.katholische-kirche-bensheim.de

Neben Gottesdiensten bieten zahlreiche Veranstaltungen Gelegenheit, gewohnte Pfade zu verlassen und sich berühren zu lassen von Gottes Botschaft. Dann blüht vom Ende der Fastenzeit her Ostern auf, die Auferstehung und die Hoffnung auf ein neues Leben.

Aschermittwoch

Die Asche ist namensgebend für den Aschermittwoch und sein zentrales Symbol: Sie soll an die Vergänglichkeit erinnern und symbolisiert, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Da das Bezeichnen der Stirn mit dem Aschekreuz aufgrund der Hygieneregeln in diesem Jahr nicht möglich ist, wird die Asche in kleinen Gefäßen an die Menschen verteilt. Zusammen mit einem Segenstext stehen die Aschegefäße auch unabhängig vom Gottesdienstbesuch auch an den Tagen nach Aschermittwoch noch in den Kirchen zum Mitnehmen bereit. Am Aschermittwoch selbst gibt es in den drei Gemeinden unterschiedliche Gottesdienstangebote:

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18.30 Uhr Bußandacht in Sankt Georg;

19 Uhr Eucharistiefeier in Sankt Laurentius;

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19 Uhr Wort-Gottes-Feier in Heilig Kreuz.

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Neben dem Tragen medizinischer Masken während des Gottesdienstes ist auch weiterhin eine Anmeldung über das jeweilige Pfarrbüro nötig:

Sankt Georg, Telefon 175160, E-Mail info@st-georg-bensheim.de;

Sankt Laurentius, Telefon 4160, E-Mail pfarrbuero@sanct-laurentius.de;

Heilig Kreuz, Telefon 72909, E-Mail pfarrbuero@heilig-kreuz-bensheim.de.

Bereits um 17 Uhr sind die Familien zu einem Zoom-Gottesdienst eingeladen, zu dem eine Anmeldung per Mail bis Dienstag, 16. Februar, erforderlich ist: sabine.eberle@katholische-kirche-bensheim.de

Da viele Menschen zur Zeit den Besuch von Gottesdiensten scheuen, laden besonders gestaltete Gebetsorte während der Fastenzeit dazu ein, den Alltag vor Gott zu tragen, sei es in Form von Klage, Bitte, Lob oder Dank. Vor der Kirche Heilig Kreuz wird dazu ein eigens gestaltetes Kreuz aus Steinen und Sand zu finden sein, in den Kirchen Sankt Georg und Sankt Laurentius werden Klagemauern errichtet.

Zudem gibt es ein breites Angebot an regelmäßigen Veranstaltungen, die teilweise auch digital stattfinden und sich an verschiedene Zielgruppen richten: Exerzitien im Alltag sind eine gute Möglichkeit, sich in den fünf Wochen der Fastenzeit mit Impulsen, biblischen Texten, Meditationen, Gedanken und Gebeten besonders begleiten zu lassen.

Diese geistlichen Übungen laden ein, das wichtige Thema Sterben, Tod und Auferstehung, und die je eigene Position dazu, als einen geistlichen Weg zu erkennen, im Alltag zu verankern und damit Erfahrungen zu machen. Nach einem Vortreffen am 26. Februar um 19 Uhr wird es jeweils sonntagabends um 19 Uhr ab dem 28. Februar wöchentliche Treffen als Zoom-Meeting geben sowie ein Nachtreffen am 11. April. Die Leitung hat Doris Kellermann, die Anmeldung ist möglich unter E-Mail doris.kellermann@hospiz-verein-bergstrasse.de

Zeit des Hoffens und Lichtmoment

Unter dem Titel „Zeit des Hoffens“ finden ab 23. Februar jeden Dienstagmorgen von 6.30 bis 7 Uhr in der Kirche Heilig Kreuz Frühschichten statt, zu denen keine Anmeldung erforderlich ist, aber eine Anwesenheitsliste vor Ort geführt wird.

Ab Donnerstag, 25. Februar, werden wöchentlich die einzelnen Bausteine auf dem YouTube-Kanal des BDKJ Speyer online gestellt, so dass es auch möglich ist, diese Frühschichten im Videoformat zu feiern.

Sich Zeit nehmen, Innehalten, Musik und Wort Raum geben – dazu sind Interessierte jeden Dienstagabend von 19.30 bis 20 Uhr beim „Lichtmoment“ in der Kirche Sankt Georg eingeladen. Hierzu ist eine Anmeldung im Pfarrbüro nötig.

„Vier Wochen vier Psalmen“ – dem Aufruf des Mainzer Bischofs folgend, soll die Fastenzeit Gelegenheit bieten, in der Begegnung mit vier ausgewählten Psalmen den eigenen Weg zu bedenken.

Dies wird zum einen in der Kirche Sankt Laurentius im Rahmen der offenen Kirche sonntags zwischen 14 und 16 Uhr möglich sein – und zwar am 28. Februar und den darauffolgenden drei Sonntagen. Die persönliche Auseinandersetzung mit den Psalmtexten wird durch kurze Präsentationen und besinnliche Musik unterstützt.

Außerdem werden die vier Psalmen jeweils donnerstags in der Vesper um 19 Uhr in Heilig Kreuz in unterschiedlichen Fassungen zu hören sein – und zwar am Donnerstag, 4. März und den drei darauffolgenden Donnerstagen. Hierzu ist eine Anmeldung über das Pfarrbüro erforderlich.

Bei den Kreuzwegandachten, die am 19. und 26. Februar sowie am 12. und 19. März jeweils um 19 Uhr in Sankt Laurentius stattfinden, wird der Leidensweg Jesu besonders betrachtet und bietet die Möglichkeit zum Nachdenken über das eigene Leben. red