Videokonferenz - Am 12. April ist Bundestagsmitglied Wolfgang Strengmann-Kuhn als Experte zu Gast

„Grüne Runde“ zum Grundeinkommen

Von 
red
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Bensheim. Einkommen ist das Fundament unserer materiellen Existenz. Bricht es weg, so verlieren wir das Fundament, das uns trägt. Dann verlieren wir buchstäblich den Boden unter den Füßen. Welche Folgen das für eine Gesellschaft nach sich zieht, hat uns die Corona-Pandemie drastisch vor Augen geführt, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Menschen, die prekär beschäftigt sind, habe das in besonderem Maße getroffen: Sie verdienen wenig, haben keine Arbeitslosenversicherung, weil sie nicht angestellt, sondern selbstständig sind. Ebenso jene, die kaum Erspartes haben oder in einer Stadt wohnen, in der sie aus dem Ruder laufende Mieten bezahlen müssten.

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Millionen Beschäftigte gingen in Kurzarbeit, oft ohne dass damit auch die Existenz gesichert war, denn 60 Prozent des vorherigen Einkommens reichen selbst bei mittleren Löhnen oft nicht aus. „Viele Menschen merken in dieser Zeit, wie gut es wäre, wenn sie ein Grundeinkommen hätten – als finanzielle Basis in allen Lebenslagen und gerade in Krisenzeiten wie diesen“, schreiben dir Grünen. Auf Einladung der „Grünen Runde“ referiert ein ausgewiesener Fachmann über dieses Thema: Wolfgang Strengmann-Kuhn (Bild: Kaminski), langjähriges Mitglied des Bundestages.

© STEFAN_KAMINSKI

Als promovierter und habilitierter Volkswirtschaftsexperte lag einer seiner Schwerpunkte in der empirischen Armutsforschung. Darüber hinaus beschäftigte er sich in zahlreichen Publikationen mit Reformen und Finanzierung der sozialen Sicherung, Grundsicherung/Grundeinkommen, Genderökonomie, Einkommensdiskriminierung von Frauen und Einkommensverteilung.

Bereits 2009 wurde er rentenpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie im Petitionsausschuss. Er berichtet über seine Arbeit: „Als rentenpolitischer Sprecher setzte ich mich insbesondere für die Einführung einer steuerfinanzierten Garantierente, die Weiterentwicklung der Rentenversicherung zu einer Bürgerversicherung, eine eigenständige Rente von Frauen durch ein obligatorisches Rentensplitting sowie einen flexiblen Übergang in den Ruhestand ein.“

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Seit den Bundestagswahlen 2017 ist Strengmann-Kuhn Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und europäische Sozialpolitik, außerdem Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie im Europaausschuss und Finanzausschuss.

Im Mittelpunkt der „Gründen Runde“ im April wird die Diskussion über ein Grundeinkommen stehen, das die Mängel des bestehenden sozialen Sicherungssystems abfedern und soziale Härten während Krisen kompensieren soll. Ein garantierter Betrag in Höhe des kulturellen Existenzminimums sei eine denkbare und sinnvolle Option, damit eines immer sicher ist: das Fundament, auf dem wir stehen, meinen die Veranstalter.

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Der Zugangslink zur Videokonferenz der Grünen Runde am Montag, 12. April, um 19 Uhr ist erhältlich bei Peter Lotz unter der Telefonnummer 06251/73617. red

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