AdUnit Billboard
KMB - Ab Montag Prüfung auf den städtischen Friedhöfen

Grabsteine müssen standsicher sein

Von 
red
Lesedauer: 

Bensheim. Ab Montag (13.) wird der KMB auf den neun städtischen Friedhöfen die Standfestigkeit der Grabsteine prüfen lassen, denn diese bergen eine nicht zu unterschätzende Unfallgefahr. Äußere Einflüsse wie Hitze, Frost, Regen oder eindringende Wurzeln können dazu führen, dass sich Grabsteine lockern, umstürzen und im schlimmsten Fall auch Menschen verletzen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Um dieses Gefahrenpotenzial so weit wie möglich auszuschließen, ist die Stadt gesetzlich verpflichtet, mindestens einmal im Jahr die Standfestigkeit auf den städtischen Friedhöfen zu überprüfen.

Die Überprüfung führt eine vom KMB beauftragte Fachfirma durch, die mit einem speziell hierfür entwickelten Gerät und nach einem festgelegten Verfahren arbeitet. Auf den Friedhöfen der Stadt gelten für dieses Verfahren die Richtlinien des Bundesinnungsverbandes des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks. Falsch sei übrigens die Annahme, dass die Standfestigkeit durch Hin- und Herrütteln vorgenommen wird und dadurch die Grabsteine losgerissen würden.

Gräber, die den Vorschriften nicht entsprechen, werden mit einem entsprechenden Warnaufkleber versehen. Ist gar von einer Gefahr für Leib und Leben der Friedhofsbesucher auszugehen, wird der Grabstein vorläufig gesichert oder umgelegt.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Die Nutzungsberechtigten erhalten dann eine schriftliche Aufforderung, die Standsicherheit des Grabmals durch eine Fachfirma ordnungsgemäß wieder herstellen zu lassen. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig zu wissen, dass Nutzungsberechtigte für Schäden, die durch umfallende Grabsteine an Personen oder Sachen entstehen, haftbar sind, so der KMB. red

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1